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Hoyerswerda

Regen bringt Wasser fürs Seenland

Sechs Millionen Kubikmeter aus Spree und Schwarze Elster beenden die Durststrecke.

Am Rande Senftenbergs laufen unweit der B 96 die Umbindungsarbeiten für die Rainitza in das neue Grabenbett.
Am Rande Senftenbergs laufen unweit der B 96 die Umbindungsarbeiten für die Rainitza in das neue Grabenbett. © Foto: LMBV

Senftenberg. Die flächendeckenden Niederschläge von in Summe 50 bis 80 mm innerhalb von vier Tagen (13. bis 16. Oktober) bewirkten in der Spree, der Schwarzen Elster und der Lausitzer Neiße erhöhte Abflüsse. Damit war es möglich, unter anderem den Bärwalder See, das Speicherbecken Lohsa II, Dreiweiberner und Geierswalder See mit Wasser zu versorgen. Dies teilte die Flutungszentrale der LMBV am Dienstag mit.

Teilweise Hochwasserwarnstufe 1

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An einzelnen Flusspegeln waren kurzzeitig erhöhte Abflussmengen bis hin zur Hochwasserwarnstufe 1 (von 4) erreicht. Auch der Altlauf der Schwarzen Elster durch die Hoyerswerdaer Altstadt führt jetzt seit rund zehn Tagen wieder Wasser.

Für die Wiederauffüllung der Bergbauspeicher und Bergbaufolgeseen wurden Ende vergangener Woche Flutungsentnahmen aus der Spree von etwa 5 Millionen Kubikmetern und aus der Schwarzen Elster von etwa einer Million Kubikmeter Wasser möglich. Die Schwerpunkte der Flutungsentnahmen waren laut Flutungszentrale der Bärwalder See und das Speicherbecken Lohsa II mit jeweils bis zu 4 Kubikmetern je Sekunde, der Dreiweiberner See mit maximalen Entnahmen von bis zu 2,3 m³/s, und der Geierswalder See sogar mit einer Entnahme von bis zu 6 m³/s.

Am 16. Oktober konnte, nachdem der Hochwasserscheitel im Schöpsgebiet langsam abflachte, auch die Pumpstation Steinbach mit einer Pumpe in Betrieb genommen werden und das Wasser aus der Lausitzer Neiße über die Pumpstation Spreewitz und den Oberen Landgraben in den Sedlitzer See übergeleitet werden.

Durchflussmengen rückläufig

Seit Sonntag sind die Durchflussmengen an den Flusspegeln wieder rückläufig und die ersten Flutungen wie zum Beispiel am Speicherbecken Lohsa II mussten bereits am Montag gestoppt werden. Die Schwarze Elster führt seit dem 15. Oktober auch unterhalb vom Verteilerwehr Kleinkoschen bis nach Senftenberg erstmals seit Monaten wieder Wasser. Damit kann laut LMBV-Sprecherin Kathleen Hofmann-Mitzschke die Umbindung von der Rainitza in das neue Grabenbett im Bereich des neuen Sielbauwerks an der Schwarzen Elster wie geplant erfolgen. (red/US)

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