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Hoyerswerda

Waldränder durch Pflanzung gestärkt

Sie gelten als wertvolle Strukturelemente der Landschaft, wie Sachsenforst herausstellt. Eine Pflanzaktion unterstützt das Vorhaben.

Freiwillige Helfer unterstützten die Maßnahmen zur Stärkung der Waldränder entlang der Bundesstraße 97.
Freiwillige Helfer unterstützten die Maßnahmen zur Stärkung der Waldränder entlang der Bundesstraße 97. © Foto: Sachsenforst

Neukollm. Der Staatsbetrieb Sachsenforst stellt es sich zur Aufgabe Waldinnen- und Waldaußenränder zu gestalten, um damit die Lebensraumvielfalt zu erhöhen.

Alle Waldränder bieten den verschiedensten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und schützen die Wälder gleichzeitig auch vor Schäden. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Wochen im Landeswaldrevier Neukollm entlang der B 97 zwischen Bernsdorf und Hoyerswerda Waldinnenränder begründet. Dazu wurden mehr als 1.000 Bäume und Sträucher verschiedener Arten gepflanzt. Ein Teil der Pflanzen wurde durch helfende Bürgerinnen und Bürger im Zuge einer Pflanzaktion am Donnerstag der letzten Woche in den Boden gebracht, wie der Forstbezirk Oberlausitz mitteilt.

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Waldaußenränder bilden den Übergangsbereich zu Offenlandflächen während Waldinnenränder lichte Bereiche insbesondere entlang linearer Strukturen, wie zum Beispiel Straßen, im Wald darstellen. Diese lichten Strukturbereiche führen zu einer Vernetzung von Biotopen und zur Erhöhung der Biodiversität innerhalb von Wäldern. Beispielsweise für Insekten sind Waldränder wertvolle Biotope.

Waldränder bestehen aus Sträuchern und Bäumen 2. Ordnung, was die Wuchshöhe meint. So entsteht ein stufiger Anstieg in der Pflanzenhöhe, durch welchen Sturmschäden reduziert werden. (pm/JuM)

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