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Kamenz

Klosterwasser: Abwasser nicht teurer

Die Gebühren im Gebiet des Zweckverbandes bleiben in den nächsten Jahren stabil. Zahlen müssen aber nicht nur die Bürger.

Gute Nachricht für die Bewohner der fünf Gemeinden im Gebiet des Abwasserzweckverbandes Am Klosterwasser: Die Gebühren bleiben bis 2024 stabil.
Gute Nachricht für die Bewohner der fünf Gemeinden im Gebiet des Abwasserzweckverbandes Am Klosterwasser: Die Gebühren bleiben bis 2024 stabil. ©  Archivfoto: Claudia Hübschmann

Crostwitz. Der Abwasserzweckverband „Am Klosterwasser“, zu dem die Gemeinden Burkau, Räckelwitz, Panschwitz-Kuckau, Crostwitz und Ralbitz-Rosenthal gehören, beschloss jetzt den Haushalt für das aktuelle Jahr. Mit dem Ergebnis können die Bewohner des Gebietes zufrieden sein: Sie müssen mit keiner Erhöhung der Abwassergebühren rechnen.

Die seit 2019 gültige Grundgebühr von neun Euro pro Wohnungseinheit bleibt bestehen. Ebenso bleibt die Mengengebühr von 3,90 Euro pro Kubikmeter Abwasser konstant. Eine Steigerung der Gebühren bis 2024 ist nicht geplant. Der Verband will aber, so zeigte die Versammlung, eine neue Gebührenkalkulation für die Zeit danach erstellen. Das soll voraussichtlich im nächsten Jahr passieren.

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Gemeinden müssen weiter an den Verband zahlen

Diskussionen gab es zu einer Umlage, die die Gemeinden an den Abwasserzweckverband (AZV) zahlen müssen. „2019 hatte der AZV einen Gewinn von etwa 40.000 Euro erwirtschaftet. Macht da eine Umlage durch die Gemeinden von 25.000 Euro an den Verband überhaupt noch Sinn? Ist die Umlage notwendig?“, fragte zum Beispiel Verbandsrat Joseph Wocko aus Schönau (Gemeinde Ralbitz-Rosenthal). Johannes Mickel als amtierender AZV-Geschäftsführer bejahte dies. „Die Umlage ist notwendig. Denn es fallen ständig Kosten an, die nicht auf die Gebühr umgelegt werden können“, meinte er und fügte an: „Wir müssen sämtliche Beschaffungsmöglichkeiten für Einnahmen nutzen.“

Auch der AZV-Vorsitzende Sebastian Hein, Bürgermeister von Burkau, rechtfertigte die Umlage von 25.000 Euro. „Das ist kommunalrechtlich genau geprüft. Das wird sogar vom Rechnungsprüfungsamt Löbau gefordert“, führte er aus.

Konsequent weiter abbauen will der AZV seine Schulden. Das trifft unter anderem auf die für Horka und Großhänchen aufgenommenen Kredite zu. Insgesamt will der AZV in diesem Jahr 125.000 Euro tilgen. Hinzu kommt eine Sondertilgung von 211.000 Euro. (AK)

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