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Haselbachtaler unter den besten Nachwuchsforschern

Beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ erhielt Arne Rudolph einen Sonderpreis für ein Projekt zur Feldlerche. Als nächstes geht es für den 19-Jährigen in die Schweiz.

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Arne Rudolph aus Haselbachtal (3. v. l.) gehörte bereits zu Sachsens besten Nachwuchsforschern. Jetzt gewann er auch einen Preis beim Bundesfinale von "Jugend forscht".
Arne Rudolph aus Haselbachtal (3. v. l.) gehörte bereits zu Sachsens besten Nachwuchsforschern. Jetzt gewann er auch einen Preis beim Bundesfinale von "Jugend forscht". © PR/André Wirsig

Haselbachtal/Lübeck. Arne Rudolph aus Haselbachtal gehört zu den besten Nachwuchsforschern Deutschlands. Beim Bundesfinale „Jugend forscht“ erhielt er jetzt einen Sonderpreis und qualifizierte sich damit zur Teilnahme an der International Wildlife Research Woche in der Schweiz.

In dem von Arne Rudolph eingereichten Projekt geht es um eine Siedlungsdichte-Erfassung der Feldlerche. Diese Arbeit hat der 19-Jährige bereits als Schüler des Lessing-Gymnasiums in Kamenz bei „Jugend forscht“ eingereicht und sich über das Sachsenfinale für das Bundesfinale qualifiziert. In dem Projekt wird unter anderem untersucht, warum der Bestand von Feldlerchen in Deutschland zurückgeht.

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Hobby-Ornithologe untersucht Vorkommen der Feldlerche

Arne Rudolph kartierte über drei Jahre Ackerflächen in seiner Heimatregion und fand 20 Nester. Er stellte fest, dass Lerchen zur ersten Brut im Jahr immer wieder ins bekannte Revier zurückkehren. Die Kartierungen des Jungforschers zeigen auch, dass Raubtiere die Eier aus 14 schutzlos daliegenden Nestern insbesondere in Mais- und Zuckerrübenfeldern gefressen hatten. Gleichzeitig unterbreitete der Hobby-Ornithologe Vorschläge, wie eine Steigerung des Bruterfolges möglich ist.

Arne Rudolph ist stolz auf seinen Preis. „Es war eine wundervolle Veranstaltung in Lübeck, und die Auszeichnung ist das i-Tüpfelchen dabei“, sagt er gegenüber Sächsische.de. Für ihn sei es aber vor allem faszinierend gewesen, die Projekte der anderen Teilnehmer kennenzulernen. „Es ist toll, Jugendliche zu treffen, die in ihrer Freizeit so viel Engagement für die Natur und den Naturschutz entwickeln“, sagt er.

Beim Bundeswettbewerb in Lübeck haben 168 Teilnehmer 108 Forschungsprojekte präsentiert. Insgesamt nahmen am Wettbewerb „Jugend forscht“ 8.527 Schüler teil. (SZ/Hga)

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