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Kamenz

Königsbrück: Straßenmeisterei eingeweiht

Der Landkreis Bautzen investierte rund 7,5 Millionen Euro am neuen Standort - der mehrere Vorteile bietet.

Am Donnerstag wurde die neue Straßenmeisterei in Königsbrück offiziell eingeweiht, nachdem sie schon seit dem Winter in Betrieb ist.
Am Donnerstag wurde die neue Straßenmeisterei in Königsbrück offiziell eingeweiht, nachdem sie schon seit dem Winter in Betrieb ist. © Matthias Schumann

Königsbrück. In Betrieb ist die neue Straßenmeisterei Königsbrück schon seit dem zurückliegenden Winter. Feierlich eingeweiht wurde sie erst jetzt. Der ursprüngliche Termin musste pandemiebedingt ausfallen.

Das neue Gebäude bietet Platz für 28 Mitarbeiter und 13 Fahrzeuge. 7,5 Millionen Euro flossen in den Neubau. Die verspätete Einweihung habe auch etwas Gutes, so Vize-Landrat Udo Witschas (CDU) am Donnerstag: „So lässt sich mit Gewissheit sagen, dass alles funktioniert. Das ist doch sehr beruhigend.“

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Erleichtert über den Aufschub war auch der Leiter der Straßenmeisterei, Andreas Müller. Der Umzug und die Zusammenführung der Kollegen aus den ehemaligen Standorten Kamenz und Wachau mit dem Winter vor der Nase sei sehr herausfordernd gewesen.

Bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter

Der Königsbrücker Bürgermeister Heiko Driesnack (CDU) fühlte sich an den Film „Zurück in die Zukunft erinnert“, schließlich stand am selben Ort früher bereits eine Straßenmeisterei. Der Neubau - eine sogenannte Kompaktmeisterei - werte die Stadt erheblich auf.

„Das Vorbildmodell der neuen Straßenmeisterei ist seit fünf Jahren in Ostthüringen zu finden“, erzählte Tino Schaarschmidt vom beauftragten Architekturbüro. Bei den Vorteilen, die eine Kompaktbauweise mit sich bringt, verwies er zum einen auf Aspekte der Energieeinsparung, zum anderen aber auch auf die kurzen und auch bei Regen trockenen Wege. Nicht zu vergessen der geringere Platzbedarf und die verbesserten Arbeitsbedingungen für das Personal. Sämtliche Nutzungsbereiche des Gebäudes - zum Beispiel Verwaltung, Werkstatt, Waschhalle oder Geräte- und Materiallager grenzen unmittelbar an die zentrale Fahrzeughalle an. (SZ)

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