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Trotz Totalschaden nach Unfall berauscht weitergefahren

Ein Golf-Fahrer kam am Sonntagmorgen in Neukirch bei Königsbrück von der Straße ab. Jetzt hat er keinen Führerschein mehr.

Nach einem Unfall in Neukirch bei Königsbrück, bei dem ein Auto schwer beschädigt wurde, fuhr der Verursacher einfach weiter - bis ihn die Polizei stoppte.
Nach einem Unfall in Neukirch bei Königsbrück, bei dem ein Auto schwer beschädigt wurde, fuhr der Verursacher einfach weiter - bis ihn die Polizei stoppte. © Symbolfoto: Rene Meinig

Neukirch. Obwohl sein Auto nach einem Unfall große Schäden aufwies, ist ein 39-Jähriger einfach weitergefahren - bis ihn Polizisten schließlich stoppten. Der Vorfall hat sich am Sonntagmorgen in Neukirch bei Königsbrück ereignet. Der Mann war gegen 6.30 Uhr mit einem VW Golf auf der B 97 von Schmorkau in Richtung Hoyerswerda unterwegs.

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Zwischen Schmorkau und Schwepnitz kam er nach links von der Straße ab und fuhr über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben. "Dabei überrollte das Auto mehrere Baumstümpfe, einen Grenzstein und einen Begrenzungspfosten", berichtet Anja Leuschner von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz. Am Golf entstand erheblicher Schaden, dennoch setzte der 39-Jährige seine Fahrt fort.

Beamte des Polizeireviers Hoyerswerda stoppten den Mann schließlich auf der Dresdener Straße in Hoyerswerda. Ein Drogentest ergab, dass der Deutsche offenbar Amphetamine konsumiert hatte. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. Das Auto wurde als nicht mehr fahrbereit eingestuft und abgeschleppt. Dem Fahrer wurde der Führerschein entzogen. Jetzt laufen gegen ihn Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (SZ)

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