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Brandstiftern in der Gohrischheide drohen bis zu 15 Jahren Haft

Der riesige Waldbrand an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg soll gelegt worden sein. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach den Tätern.

Von Ines Mallek-Klein & Jörg Richter
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Das Großfeuer in der Gohrischheide wurde offenbar absichtlich gelegt. Der entstandene Schaden liegt bei rund 13,5 Millionen Euro.
Das Großfeuer in der Gohrischheide wurde offenbar absichtlich gelegt. Der entstandene Schaden liegt bei rund 13,5 Millionen Euro. © Sebastian Schultz

Dresden/Zeithain. Vom Hubschrauber aus haben sich die Brandermittlungsexperten der sächsischen Polizei einen Überblick verschafft. Das von dem tagelangen Großbrand betroffene Landschaftsschutzgebiet Gohrischheide und die angrenzende Elbniederterrasse bei Zeithain umfassen eine Fläche von rund 900 Hektar und sind damit gut dreimal so groß wie das Areal in Treuenbrietzen (Brandenburg), das wenige Tage zuvor in Flammen aufging. "Es gibt Hinweise, dass der Brand in der Gohrischheide mit Vorsatz gelegt wurde", bestätigte Polizeisprecher Marko Laske gegenüber saechsische.de. In dem Gebiet haben Brandermittler Spuren von Brandbeschleunigern gefunden. Es gäbe noch weitere Hinweise, zu denen sich die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen noch nicht äußern möchte. Sie hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen gegen die unbekannten Täter aufgenommen.

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