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Semperoper streamt Thielemanns „Capriccio“-Hit

Nach der „Zauberflöte“ ist ab Pfingsten und bis zum Ende der Saison die neueste Premiere der Richard-Strauss-Oper zu erleben.

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, hat die vierte "Capriccio"-Produktion der Semperoper ermöglicht.
Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, hat die vierte "Capriccio"-Produktion der Semperoper ermöglicht. © Robert Michael

Große Emotionen, feinste Klänge am Sonnabend in der Semperoper. Am ursprünglich vorgesehenen Premierentag zeichnete die Semperoper ihre hochkarätig besetzte Neuproduktion der Richard-Strauss-Oper „Capriccio“ als Streaming-Angebot auf. Ab Pfingstsonnabend 15 Uhr steht die Inszenierung bis zum Ende der Spielzeit kostenfrei auf semperoper.de zur Verfügung. Bereits seit Ostern ist die fantasievoll arrangierte „Zauberflöte“ von Mozart als Stream der Sächsischen Staatsoper zu erleben. Dank der Unterstützung des Gesundheitspartners des Hauses, dem Medizinischen Labor Ostsachsen, konnte die Produktion bei Berücksichtigung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen weitestgehend unter Normalbedingungen ermöglicht werden. Jens-Daniel Herzog hat die vierte „Capriccio“-Inszenierung fürs Haus erarbeitet – nach der Uraufführung in Dresden im Weltkriegsjahr 1944 sowie Premieren in den Jahren 1964 und 1993.

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Reinschalten lohnt, denn die musikalische Leitung hat Strauss-Spezialist Christian Thielemann. Nur die besten Solisten hat er mit Camilla Nylund, Christa Mayer, Tuuli Takala, Daniel Behle, Nikolay Borchev, Georg Zeppenfeld und Christoph Pohl engagiert. Und Thielemann empfiehlt sogar, mehrfach reinzuhören: „,Capriccio’ ist so fein und raffiniert angelegt, dass sich viele Dinge auf den ersten Höreindruck nicht gleich zu erkennen geben.“ Das mag sein, doch die Sächsische Staatskapelle bewies erneut, dass sie diese Raffinessen unvergleichlich zum Klingen bringen kann.Die Online-Präsentation von „Capriccio“ wird auf der Streamingseite der Semperoper durch weitere Angebote zum Stück ergänzt. So gibt es unter anderem „Pausengespräche“ mit Kammersängerin Christa Mayer und Kammersänger Georg Zeppenfeld.

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