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Zoll findet am Flughafen Leipzig mehrere Goldbarren versteckt in Controllern

Der Zoll am Flughafen Leipzig/Halle hat in einem Paket aus Brasilien mehrere getarnte Goldbarren im Wert von rund 60.000 Euro gefunden. Sie sollten nach China gehen.

Von Erik-Holm Langhof
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Der Zoll hat am Flughafen Leipzig/Halle acht Goldbarren, versteckt als vermeintliche Akkus in Spielekonsolen-Controller, gefunden.
Der Zoll hat am Flughafen Leipzig/Halle acht Goldbarren, versteckt als vermeintliche Akkus in Spielekonsolen-Controller, gefunden. © Hauptzollamt Dresden

Leipzig. Zöllner haben am Flughafen Leipzig/Halle Goldbarren im Wert von 60.000 Euro entdeckt. Sie waren in mehreren Controllern für Spielekonsolen versteckt.

Wie ein Sprecher des Hauptzollamts Dresden mitteilt, haben die Beamten bereits im Juli ein Paket untersucht, das auf dem Weg von Brasilien über Deutschland nach Hongkong war. "Laut Warenbeschreibung sollten sich unter anderem Controller in der Sendung befinden. Bei der anschließenden Kontrolle erkannten die Beamten jedoch Unregelmäßigkeiten auf dem Röntgenbild", so der Sprecher.

Die Beamten öffneten jedes einzelne Gerät und konnten acht Goldbarren zu je 125 Gramm sicherstellen. Die Edelmetalle im Wert von knapp 60.000 Euro waren demnach als Akkus getarnt und in schwarzes Klebeband eingewickelt.

Die acht Goldbarren hatten ein Gewicht von je 125 Gramm. Ihr Verkaufswert liegt bei etwa 60.000 Euro.
Die acht Goldbarren hatten ein Gewicht von je 125 Gramm. Ihr Verkaufswert liegt bei etwa 60.000 Euro. © Hauptzollamt Dresden

"Aufgrund der Menge des Goldes sowie der Aufmachung der Sendung, insbesondere das Verstecken in den Controllern, lag der Verdacht der Geldwäsche vor", erklärt der Zoll-Sprecher. Gegen die Beteiligten sei durch die Staatsanwaltschaft Leipzig nun im Oktober ein Verfahren eingeleitet worden.

Gemeinsam mit einer Gruppe von Beamten aus Landeskriminalamt Sachsen und dem Zollfahndungsamt Dresden werden nun die weiteren Ermittlungen in der Sache geführt, so der Sprecher.