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Landkreis Meißen: Kids dürfen über Bundesgelder mitentscheiden

Im Rahmen des "Zukunftspakets" sollen Gelder in den Landkreis fließen. In Zukunftsausschüssen können Jugendliche über deren Verwendung mitentscheiden.

Von Jakob Hammerschmidt
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Symbolbild: In Zukunftsausschüssen sollen Kinder und Jugendliche selbst planen und entscheiden können, wie sie ihre Gemeinden mitgestalten wollen.
Symbolbild: In Zukunftsausschüssen sollen Kinder und Jugendliche selbst planen und entscheiden können, wie sie ihre Gemeinden mitgestalten wollen. © Andi Weiland / DKJS

Landkreis Meißen. 838.000 Euro Fördergelder des Bundes sollen dieses Jahr in Sport- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche im Landkreis Meißen fließen. Das geht aus einer Pressemitteilung des sächsischen Bundestagsabgeordneten Philipp Hartewig (FDP) hervor. Großenhain, Meißen, Gröditz und Riesa sollen jeweils 150.000 Euro für Projekte erhalten, während Nünchritz 123.000 Euro zur Verfügung stehen sollen. Strehla wird mit 115.000 Euro gefördert.

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend trägt den Titel "Zukunftspaket" und soll die Bedürfnisse junger Menschen direkt ansprechen. "Kinder und Jugendliche können mit einem Träger ihrer Wahl einen Förderantrag stellen", wie die Webseite des Programms informiert. Ziel sei es, "die Beteiligungsmöglichkeiten und -kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken", indem diese durch die Gründung eines sogenannten Zukunftsausschusses an der Initiierung und Umsetzung von Förderprojekten direkt beteiligt werden.

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