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Knie- und Hüft-Prothesen: Wie ein Roboter die Elblandkliniken beeindruckt

Durch ein robotergestütztes Verfahren können künstliche Gelenke passgenauer eingesetzt werden als bisher. Meißner Chirurgen sind begeistert.

Von Andre Schramm
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Dr. Volkmar Mehliß vom Elblandklinikum (rechts) an dem roboterarmgestützten Operationssystem. Daneben steht Dr. Thomas Dusing vom St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig. Er arbeitet schon eine Weile mit dem System.
Dr. Volkmar Mehliß vom Elblandklinikum (rechts) an dem roboterarmgestützten Operationssystem. Daneben steht Dr. Thomas Dusing vom St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig. Er arbeitet schon eine Weile mit dem System. © Claudia Hübschmann

Meißen. Ein riesiger Truck mit britischem Nummernschild hat an diesem Donnerstagvormittag auf der Wiese neben dem Elblandklinikum in Meißen geparkt. Die Seitenwände sind ausgefahren. "Stryker" ist darauf zu lesen. In dem US-amerikanischen Unternehmen weiß man offenbar, dass Ärzte nie viel Zeit haben. Anstatt die Mediziner stundenlang über Messen am anderen Ende der Republik zu scheuchen, kommt man lieber zu ihnen bis vor die Haustür gefahren. Das ist Marketing vom Feinsten. Es geht natürlich auch um etwas: das Geschäft mit Highend-Medizinprodukten. Das mitgebrachte Fabrikat nennt sich "Mako", kostet 1,5 Millionen Euro und ist "state of the art" (neuster Stand der Technik), wie man erzählt. Es ist nicht die erste Visite des Unternehmens in Meißen. Vor zwei Jahren war der Truck schon einmal da.

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