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Lommatzscher Schule wegen Corona dicht

Eine Lehrerin wurde positiv getestet, die Schulleitung ist in Quarantäne. Seit Donnerstag lernen die Schüler zu Hause.

Die Oberschule Lommatzscher Pflege in Lommatzsch ist seit Donnerstag wegen Corona geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler lernen zu Hause.
Die Oberschule Lommatzscher Pflege in Lommatzsch ist seit Donnerstag wegen Corona geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler lernen zu Hause. © Gerhard Schlechte

Lommatzsch. Die mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der Oberschule "Lommatzscher Pflege" müssen seit Donnerstag wieder zu Hause lernen. Nachdem eine Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet und die gesamte Schulleitung in Quarantäne geschickt wurde, wurde nun die Schule dicht gemacht.

Einige Schüler verschiedenster Klassen und Lehrer inklusive Schulleitung wurden vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Deshalb sei in den nächsten eineinhalb Wochen die reguläre Betreuung der Schüler in der Schule nicht möglich, heißt es in einer Mitteilung an die Eltern. Deshalb lernten alle Schüler - ob mit oder ohne Quarantäne - ab dem 19. November zu Hause über LernSax. "Wer Probleme mit dem Internet hat oder nicht über entsprechende Technik verfügt, bekommt die Aufgaben auch per Post nach Hause geschickt", sagte die Lommatzscher Bürgermeisterin Anita Maaß (FDP) am Donnerstag auf Nachfrage. Ab dem 30. November soll es wieder Präsenzunterricht geben.

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Betreuungszeiten gekürzt

Probleme gibt es aber auch in der Grundschule, dem Hort und den Kindereinrichtungen. Auch hier mussten sich Personen in Quarantäne begeben. Deshalb seien die Mädchen und Jungen aus der dritten und vierten Klasse der Grundschule am Donnerstag und Freitag ebenfalls zu Hause. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, so die Bürgermeisterin.

Im Hort und in den Kindertagesstätten sei wegen Quarantäne von Mitarbeiterinnen zu wenig Personal vorhanden, um eine reguläre Betreuung abzusichern. Deshalb werden die Betreuungszeiten ab kommenden Montag gekürzt. Ab dann werden Kinder im Hort maximal nur noch fünf Stunden betreut. Normalerweise sind bis zu sieben Stunden möglich. Die Kindereinrichtungen haben ab Montag nur noch von 7 bis 16 Uhr geöffnet. In "normalen" Zeiten werden die Kinder von 6 bis 17 Uhr betreut.

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"Wir machen uns Gedanken wegen der Kürzung der Elternbeiträge. Es wird da auf alle Fälle eine Regelung geben", verspricht die Bürgermeisterin. Wie lange die Einschränkungen dauern werden, kann sie nicht sagen. Es müsse damit gerechnet werden, dass es weitere positive Coronatests und damit verbundene Quarantäne gebe.

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