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Lommatzsch gehen die Tagesmütter aus

Von einst fünf Betreuerinnen bleibt bald nur noch eine übrig. Bekommt die Stadt dadurch ein Problem bei der Kinderbetreuung?

Von Jürgen Müller
 3 Min.
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Die Lommatzscher Tagesmutter Eleonore Straub wird Ende Januar nächsten Jahres in Rente gehen. Vertretungsweise betreut sie dann aber weiter bis zu fünf Mädchen und Jungen.
Die Lommatzscher Tagesmutter Eleonore Straub wird Ende Januar nächsten Jahres in Rente gehen. Vertretungsweise betreut sie dann aber weiter bis zu fünf Mädchen und Jungen. © Gerhard Schlechte

Lommatzsch. Tagesmütter galten noch vor wenigen Jahren als ein Königsweg. Spätestens als der gesetzliche Anspruch für jedes Kind auf einen Krippenplatz eingeführt wurde, bekamen manche Städte und Gemeinden ein Problem. Wenn alle oder zumindest sehr viele von diesem Recht Gebrauch machen und dieses notfalls gerichtlich einklagten, reichten die Betreuungsplätze nicht mehr als. Dann war guter Rat vor allem eines: teuer. Viele Einrichtungen konnten kaum oder gar nicht erweitert werden, ein Neubau ist nicht nur langwierig, sondern kostet vor allem viel Geld. Und er wäre spätestens dann unnötig, wenn die Kinderzahl wieder abnimmt.

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