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Aus der Meißner Geschäftswelt

Welche Gesichter verbergen sich denn hinter den Meißner Geschäften? Heute im Porträt: Holger Schmidt, der Inhaber von Teppich Schmidt.

Holger Schmidt hat seine Visionen in die Tat umgesetzt.
Holger Schmidt hat seine Visionen in die Tat umgesetzt. © PR/ Teppich Schmidt

Er ist Unternehmer, Autor und engagiert sich für die Menschen in Nepal, um ihnen ein besseres Leben zu verschaffen - hinter dem Leben von Holger Schmidt verbirgt sich weitaus mehr als nur Teppiche. 

Wie kam es denn zu dem Geschäft Teppich Schmidt?

"Um Ideen zu entwickeln, braucht es immer Visionen", so Holger Schmidt. Begonnen hat der nun dreifache Vater und Großvater mit einer Ausbildung zum Kellner. Darin fand er seine Berufung - Menschen mit Leidenschaft zu dienen. Nachdem er einige Jahre beim Weinrestaurant Vincenz Richter arbeitete, übernahm Schmidt für ein Jahr in Vertretung seines Vaters dessen Bodenlegerei. Er entwickelte Visionen für das Unternehmen, lernte den Job lieben und wollte nach der Vertretung unbedingt etwas Eigenes erschaffen. So kam es dazu, dass im Mai 1994 der Grundstein für seine Zukunft gelegt wurde: "Teppich Schmidt".

Doch Holger Schmidt wäre nicht er selbst, wenn er nicht stets nach neuen Herausforderungen suchen würde: Seine Leidenschaft, Menschen von seinem Glauben zu erzählen und ihnen auch aus Nöten herauszuhelfen, legte den Grundstein für einen ganz anderen Weg. Er übertrug damals die Leitung seiner Firma seinen Mitarbeitern sowie seiner Frau und leitete für fünf Jahre eine kleine Gemeinde. Seiner Frau ist er für die Unterstützung seines Weges besonders dankbar, denn ohne sie, wäre vieles nicht geworden.

Das Herzensprojekt Nepal

Da der Meißner geschäftliche Beziehungen nach Indien pflegt, liegt es ihm am Herzen den Menschen dort etwas zurückzugeben. "Mit materiellen Dingen wissen sie aber meist nicht umzugehen. Viele meinen, etwas Gutes zu tun und machen es dadurch oft noch schlimmer. Hier ist Zuhören ganz wichtig.", so Schmidt. Seine Lösung sei Bildungswege zu schaffen - das Ergebnis ist der Bau einer Schule. Noch in diesem Jahr soll die Einweihung stattfinden.

Außerdem ist er gerade dabei, einen Verein zu gründen. "Brücke nach Nepal" soll ein vertrauenswürdiges Netzwerk aus helfenden Händen schaffen, wo jeder, der etwas für Nepal auf dem Herzen hat, herzlich willkommen ist. "Wenn ich Not in der Welt sehe und diese mich berührt, dann darf es nicht so bleiben.", so der Unternehmer.

Holger Schmidt hat viele Pläne und Visionen für Nepal. Er wolle ein langsames Umdenken bei den Menschen erzielen. "Was für uns undenkbar erscheint, ist dort Gang und Gäbe: Zum Beispiel sind die Frauen für die harte Arbeit zuständig, während die Männer die Geschäfte erledigen. Man kann hier aber nicht rigoros vorgehen. Aus meiner Sicht, sollten wir behutsam hinhören, was die Nöte der Menschen dort sind, und mit Sog und nicht mit Druck den Männern die Arbeit schmackhaft machen."

Für die Schule seiner Firma plant er über einen Verein geeignete Schulmaterialien, wie Mikroskope und Tablets zur Verfügung zu stellen. Auch nepalesische Lehrer möchte er in Deutschland fortbilden lassen.

Schmidt selbst fährt aller zwei Jahre nach Indien und Nepal und lädt sein Umfeld, auch seine Mitarbeiter, immer gern zum Mitkommen, Erleben und Helfen ein.

Holger Schmidt und seiner Frau liegt das Leben der Menschen in Nepal sehr am Herzen.
Holger Schmidt und seiner Frau liegt das Leben der Menschen in Nepal sehr am Herzen. © PR/ Teppich Schmidt
© PR/ Teppich Schmidt
© PR/ Teppich Schmidt
© PR/ Teppich Schmidt
© PR/ Teppich Schmidt
© PR/ Teppich Schmidt

Träume sollten verwirklicht werden

Seine Lebensgeschichte zeigt: Holger Schmidt ist ein Traumverwirklicher. In seinem Buch "Verwirkliche deine Träume" animiert er die Leser dazu, all ihren Mut in die Hand zu nehmen, ihre Träume zu prüfen, wem diese dienen und selbstbewusst endlich in die Tat umzusetzen. 

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