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Nach Havarie an Fernwasserleitung im Kreis Meißen: Der Schaden ist größer als gedacht

Tausende Menschen in und um Meißen waren im Februar nach einen Rohrbruch ohne Trinkwasser. Jetzt ist klar: Setzungsprozesse im Boden sind für die Havarie verantwortlich - und machen nun auch die Reparatur komplizierter.

Von Ines Mallek-Klein
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Die Havariestelle bei Brockwitz ist mit einem Bauzaun gesichert, sie wird regelmäßig kontrolliert. Die Wasserexperten sind besorgt, wegen der Setzungsprozesse im Boden.
Die Havariestelle bei Brockwitz ist mit einem Bauzaun gesichert, sie wird regelmäßig kontrolliert. Die Wasserexperten sind besorgt, wegen der Setzungsprozesse im Boden. © Daniel Schäfer

Coswig. Hinter einer der großen hellgrauen Tore liegt er, der gut 800 Kilogramm schwere Schieber, der auf der Fernwasserleitungstrasse eingebaut werden soll. Er misst verpackt knapp einen Meter mal einen Meter und ragt 1,50 Meter in die Höhe. Auf einer Europalette wartet er geduldig auf seinen Transport zum Ortseingang von Brockwitz. Dort befindet sich die derzeit größte Baustelle der Wasserversorgung Brockwitz-Rödern GmbH. Umringt von Bauzäunen lässt der kleine Tümpel nur noch erahnen, welch große Wassermengen hier am 8. und 9. Februar 2023 aus dem Fernwasserleitungsnetz herausgespült wurden.

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