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Meißner Kreisrat erhielt eine Missbilligung wegen Stasi-Mitarbeit

Der Bewertungsausschuss des Kreistages beendete nach drei Jahren seine Arbeit. Ein anderer Kreisrat wurde entlastet.

Von Ulf Mallek
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Eklat im Meißner Kreistag vom Dezember 2019: Zeithistoriker Johannes Zeller und eine Mitstreiterin halten am 12. Dezember ein Plakat in der Sitzung des Kreistages nach oben. Er beschließt danach, einen Bewertungsausschuss zu bilden. Der hat jetzt geliefer
Eklat im Meißner Kreistag vom Dezember 2019: Zeithistoriker Johannes Zeller und eine Mitstreiterin halten am 12. Dezember ein Plakat in der Sitzung des Kreistages nach oben. Er beschließt danach, einen Bewertungsausschuss zu bilden. Der hat jetzt geliefer © privat

Meißen. Politiker mit Stasi-Vergangenheit auch im Meißner Kreistag? Am Beginn der Untersuchungen noch unter Landrat Arndt Steinbach war die Rede von vier belasteten Kreisräten. Am Ende blieb nach jahrelangen Nachforschungen durch einen Bewertungsausschuss nur einer übrig. Zwei Mandatsträger, die Kreisräte Detlev Spangenberg (78, AfD) und Reinhard Heinrich (68, Linke), waren nach Ansicht des Bewertungsausschusses so eng mit der Stasi verstrickt, dass das Gremium dem Kreistag empfahl, eine Missbilligung auszusprechen.

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