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Bundestagskandidat verschickt Briefe

Der Bewerber der Freien Wähler legt im Wahlkampf ein hohes Tempo vor.

André Langerfeld (49) kämpft im Kreis Meißen für die Freien Wähler um ein Bundestagsmandat und setzt auf einen frühen Wahlkampfstart.
André Langerfeld (49) kämpft im Kreis Meißen für die Freien Wähler um ein Bundestagsmandat und setzt auf einen frühen Wahlkampfstart. © Claudia Hübschmann

Meißen. André Langerfeld kann es offenbar kaum erwarten. Die nach seiner Ansicht hohe Medienpräsenz von CDU-Bundestagsbewerber Sebastian Fischer ist ihm nicht geheuer. Während allgemein davon ausgegangen wird, dass der Wahlkampf erst nach den Sommerferien auf Touren kommt, legt der Meißner Sozialpädagoge und Unternehmer schon jetzt ein hohes Tempo vor.

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In einer Nachricht an Sächsische.de kündigt er an, sich in einer losen Folge von Bürgerbriefen vorzustellen und zu zeigen, wofür er stehe. Langerfeld bezeichnet sich als Dienstleister für den Landkreis Meißen. Er sei unabhängig und folge keiner einseitigen Partei-Ideologie. Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sieht der Meißner als entscheidend für ein gutes Miteinander an. Zu einem persönlichen Kennenlernen im Bürgerbüro des Ortsvereins der Freien Wähler Radebeul, Altkötzschenbroda 5, lädt er am 21. Juni ein. Weitere Termine sind der 5. und 19.Juli. Das Angebot gilt immer für die Zeit von 18 bis 20 Uhr.

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Im Rennen um das Direktmandat im Wahlkreis Meißen sind zunächst noch sieben weitere Kandidaten: Für die AfD tritt die Bibliothekarin Barbara Lenk (38) an, für die FDP der Immobilienmakler Johannes Schmidt-Ramos (30) und der Leipziger Markus Pohle (29) für die Linkspartei. Die Grünen haben die gebürtige Nossenerin Karin Beese nominiert. Bei der CDU hat sich der Kreisverbandschef Sebastian Fischer durchgesetzt. Für die Ökologisch Demokratische Partei bewirbt sich der Meißner Museologe Steffen Förster. Die Spaß-Partei Die Partei hat Theresa Bergmann aufgestellt. Die bisherige SPD-Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich zog ihr Mandat als Direktkandidatin zurück. Sie möchte sächsische Kinderbeauftragte werden. Die Sozialdemokraten wollen eine Nachfolgerin nominieren.

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