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Messerstecher gesteht vor Gericht

Frank H. (2. von links) muss sich vor dem Landgericht Görlitz verantworten. © Frank Thümmler

Der 52-Jährige hat zugegeben, seine Lebensgefährtin vor dem Gymnasium in Zittau tödlich verletzt zu haben. Wird nun ein Mordfall daraus?

Im Prozess vor dem Landgericht Görlitz hat der Angeklagte Frank H. gestanden, am 12. Juni 2018 am Johanneum in Zittau mit einem etwa 20 Zentimeter langen Messer auf seine 34-jährige Lebensgefährtin so schwer eingestochen zu haben, dass sie an den Folgen starb. Der Staatsanwalt deutete an, dass der Fall nicht mehr als Totschlag, sondern als Mord verhandelt werden könnte. Der Ausgang ist offen.

Den Ermittlungen nach kam es zu einem Streit, woraufhin Frank H. ein Messer aus seinem Hosenbund zog und die 34-jährige zunächst im Bauch und am Oberschenkel verletzt hat. Beim Versuch zu fliehen, soll er sie eingeholt, ihr das Messer in den Hals-/Schulterbereich gestoßen und fluchtartig den Tatort verlassen haben. Obwohl Anwohner und Rettungsdienst zur Stelle waren, verstarb die Frau wenig später im Krankenhaus. Frank H. droht eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und 15 Jahren. Der in Dresden geborene Angeklagte sitzt seit dem 13. Juni in Untersuchungshaft.

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