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Verbot von Luxussanierungen: So will sich Dresden gegen extrem steigende Mieten wehren

Wenn Eigentümer ihre Häuser weit über den notwendigen Standard hinaus sanieren, steigen die Mieten. Die bisherigen Mieter können sich ihre Wohnung oft nicht mehr leisten. In einigen Dresdner Vierteln soll das verhindert werden.

Von Dirk Hein
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Wenn zukünftig, wie hier an der Lübecker Straße in Dresden, im Bereich der sogenannten "Milieuschutzsatzung Wohnungen", saniert werden, muss das vorher genehmigt werden.
Wenn zukünftig, wie hier an der Lübecker Straße in Dresden, im Bereich der sogenannten "Milieuschutzsatzung Wohnungen", saniert werden, muss das vorher genehmigt werden. © SZ/ Dirk Hein

Dresden. Bislang sind vergleichbare Probleme vor allem aus Berlin, Hamburg, Köln und Leipzig bekannt: Finanzstarke Eigentümer sanieren ihre Häuser weit über den notwendigen Standard hinaus. Luxussanierungen, der goldene Wasserhahn also, führen zu stark steigenden Mieteinnahmen - und dazu, dass vor allem sozial Schwächere sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können.

Mit sozialen Erhaltungssatzungen, sogenannten Milieuschutzsatzungen, können Städte gegensteuern. Dresden will damit jetzt beginnen.

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