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Löbau

Mit 2,37 Promille über die Gleise spaziert

Ein Mann hat am Bahnhof Löbau die Bahnsteige gewechselt, ohne auf den einfahrenden Trilex und das Warnsignal zu achten. Der Zugführer zog die Notbremse.

Blick auf die Bahnsteige am Bahnhof Löbau, wo sich der Vorfall zutrug. © tompic

Ein Betrunkener hat am Freitag am Bahnhof Löbau verursacht, dass der Zugführer eines Trilex eine Notbremsung einleiten musste.

Der Zug von Bischofswerda wollte gerade einfahren, als er eine Person bemerkte, welche die Gleise von Bahnsteig 1 zum Bahnsteig 2 überschritt. Mit einem akustischen Warnsignal machte der Triebfahrzeugführer auf seinen Zug aufmerksam. Das interessierte den 31-jährigen Deutschen allerdings nicht und er wechselte an selbiger Stelle erneut über die Gleise zurück zum Bahnsteig 1. Um einen Zusammenprall zu vermeiden, zog der Zugführer die Notbremse.

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"Glücklicher Weise kamen bei dem Vorfall weder der Mann noch mitreisende Passagiere zu Schaden", berichtet die Bundespolizei. Der Zug Richtung Görlitz konnte den Bahnhof Löbau aber erst mit einer 10-minütigen Verspätung verlassen. 

Die Zugbegleiterin schilderte den Fall der Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Kurze Zeit später konnte der 31-Jährige geschnappt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,37 Promille. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren läuft.

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