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Hoyerswerda

Nach Unfall im Krankenhaus verstorben

Polizeibericht

© Foto: Ralf Grunert

Hoyerswerda. Vermutlich aus gesundheitlichen Gründen hat am Donnerstag gegen 10.20 Uhr ein 48-jähriger Autofahrer, der auf der Dresdener Straße in Hoyerswerda stadteinwärts unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam auf Höhe des „Hotels zum Gewölbe“ nach links von der Fahrbahn ab und touchierte ein entgegenkommendes Auto. Anschließend durchbrach er ein Metallgeländer und stieß hier gegen ein geparktes Auto, ehe er am Straßenrand zu stehen kam. Zwei Männer, die zufällig vor Ort waren, ergriffen erste lebensrettende Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der schwer verletzte 48-Jährige wurde ins Seeland-Klinikum gebracht, wo er noch am gleichen Tag verstarb. Der Gesamtsachschaden bei diesem Unfall wird von der Polizei auf 15.000 Euro beziffert. 

Tote Frau in Weißwasser entdeckt

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Weißwasser. Ein Zeuge hat am Donnerstagmorgen eine unbekannte, leblose Person am Braunsteichweg in Weißwasser entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlung zur Klärung ihrer Identität sowie den Todes-Umständen auf. (ks/rgr)

Zigaretten-Diebe verloren einen Teil ihrer Beute

Torno. Gleich vier Männer begaben sich am Donnerstag gegen 15.40 Uhr auf Diebestour in den Einkaufsmarkt in Torno. Einer lenkte die Kassiererin ab, die anderen bedienten sich an den Zigaretten. Das bemerkte eine weitere Kassiererin, die lautstark einschritt. Die Diebe flüchteten. Der hinzugeeilten Filialleiter stellte einen von ihnen, musste diesen aber nach einer Rangelei entkommen lassen. Das Fluchtfahrzeug, ein grauer Pkw, wurde trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht mehr festgestellt. Mehrere Schachteln Zigaretten verloren die Täter auf der Flucht, sodass der entstandene Schaden für den Markt eher gering ausfällt. Der Halter des Pkw wird sich vor der Polizei wegen des Verdachts des Bandendiebstahls erklären müssen. (rk/rgr)

Eine verletzte Person bei Schuppenbrand

Bernsdorf. Ein Schuppen ist am Mittwoch gegen 13 Uhr an der Bernsdorfer Nordstraße in Brand geraten. Die Flammen gingen offenbar von einem Ofen aus. Sie zerstörten die gesamte Hütte. Die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung waren am Löscheinsatz beteiligt. Der Grundstückseigentümer kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. (kk/rgr)

Teleskopschlagstock griffbereit in der Fahrertür

Weißwasser. Eine Polizeistreife hat am Karfreitag kurz nach 14 Uhr auf dem Waldweg zwischen der Thomas-Jung-Straße und der Heinrich-Heine-Straße den 24-jährigen Fahrer eines VW kontrolliert. Dabei sahen die Beamten in der Seitentasche der Fahrertür einen Teleskopschlagstock griffbereit liegen. Er wurde sichergestellt. Gegen den Deutschen wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz Anzeige erstattet.

Bus übersehen beim Einfädeln in den Verkehr 

Bad Muskau. Ein 70-jähriger Ford-Fahrer, der am Samstag mit seinem Auto auf der Berliner Chaussee am Fahrbahnrand stand, fuhr gegen 11 Uhr von dort aus in den fließenden Verkehr ein. Dabei übersah er vermutlich einen ebenfalls in Richtung Jämlitz fahrenden Linienbus. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro beziffert. Im Linienbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste.

Flammen zerstörten Unterstand und Gebäude

Bad Muskau. Am Sonntag kurz nach 14 Uhr wurde der Brand eines Schuppens in der Richard-Wagner-Straße gemeldet. Zum Einsatzort wurden 24 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen und ein Rettungswagen geschickt. Vermutlich wegen eines technischen Defekts an der Elektroleitung war ein Unterstand für Mülltonnen in Brand geraten. Das angrenzende Gebäude wurde durch das Feuer ebenfalls zerstört. Es entstand Schaden von geschätzten 5.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. (cf/rgr)

Essen angebrannt – drei Frauen verletzt

Weißkollm. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten am Samstag gegen 16.30 Uhr zu einem gemeldeten Küchenbrand in eine Reihenhaussiedlung in der Kolonie. Hier hatte die 80-jährige Wohnungseigentümerin Essen gekocht. Aus bisher nicht bekannten Gründen vergaß sie vermutlich das auf dem Elektroherd stehende Essen. Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Zwei auf das Geschehen aufmerksam gewordene Nachbarinnen (27 u. 50 Jahre) eilten der Dame zu Hilfe. In der Folge atmeten alle drei Frauen Rauchgas ein. Sie mussten ambulant versorgt werden. Nach der Lüftung war die Wohnung weiter bewohnbar. Sachschaden entstand nicht. Die Rettungsleitstelle schickte neben der ortsansässigen Wehr die Freiwilligen Feuerwehren Lohsa und Friedersdorf sowie die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda in den Einsatz. (pm/rgr)

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