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Neuer Weg führt in die Förstgener Kirche

Damit ist jetzt ein Stück Barrierefreiheit gegeben. Ermöglicht hat das ein Förderprogramm.

Helmut Schumann erledigt die Pflasterarbeiten an der Kirche in Förstgen für die Firma Wiesner aus Kringelsdorf.
Helmut Schumann erledigt die Pflasterarbeiten an der Kirche in Förstgen für die Firma Wiesner aus Kringelsdorf. © André Schulze

Ein Problem, das den Gemeindekirchenrat schon viele Jahre beschäftigt, kann jetzt behoben werden. Den Zugang in die Förstgener Kirche barrierefrei zu gestalten. Immer wieder machten Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass der Weg in die denkmalgeschützte Kirche für sie nicht optimal ist, besonders wenn man im Rollstuhl oder mit einem Rollator unterwegs ist.

Um das Vorhaben umzusetzen, zapfte die Gemeinde das sächsische Förderprogramm "Lieblingsplätze für alle" an. Das Programm hilft, durch das Beseitigen von Barrieren, Menschen mit Behinderungen den Zugang und das Nutzen öffentlich zugänglicher Gebäude und Einrichtungen zu ermöglichen beziehungsweise zu erleichtern. Dazu zählen auch Gotteshäuser. Die Kirchgemeinde stellte im vergangenen Jahr den Antrag im Landratsamt und bekam 14.000 Euro aus dem Fonds bewilligt.

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Pflaster für den Vorplatz

Dietmar Zischank als Vorsitzender des Gemeindekirchenrates sagte, dass das Bauvorhaben eigentlich schon abgeschlossen wäre, aber der Winter ließ einen Baubeginn erst vor Kurzem zu. Bis zum Monatsende soll das Vorhaben aber abgeschlossen sein. Denn es ist nicht nur der als Schlesische Wegdecke ausgeführte Zugang von der Hauptstraße bis zur Kirche. Dabei handelt es sich um eine Wegebefestigung aus natürlichen Sand-Splitt-Gemischen in gelber Farbe. Zudem erfolgen Pflasterarbeiten durch eine Firma aus Kringelsdorf auf dem Vorplatz der Kirche. Die Kosten für das Verlegen der Granitsteine von rund 40.000 Euro trägt die Kirchgemeinde selbst.

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