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Geschichte(n) über Rothenburg

In Kürze erscheint die dritte Ausgabe des Kleinstadtspiegels. Doch leicht fällt das den Autoren nicht.

Norbert Hieke - hier bei der Vorstellung der ersten Ausgabe 2018 - ist auch einer der Autoren des dritten Rothenburger Kleinstadtspiegels.
Norbert Hieke - hier bei der Vorstellung der ersten Ausgabe 2018 - ist auch einer der Autoren des dritten Rothenburger Kleinstadtspiegels. © André Schulze

Wahrscheinlich noch im Dezember soll die dritte Ausgabe des Rothenburger Kleinstadtspiegels erscheinen. Darüber informiert Matthias Kelch. Der ehemalige Stadtrat ist in diesem Jahr neu zum Autorenteam hinzugestoßen und setzt wie Eveline Neumann, Norbert Hieke und Rainer Wiesner viel Kraft und Zeit daran, das Heft pünktlich vor dem Jahreswechsel herauszubringen.

Auf rund 150 Seiten wird es dann Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart der kleinen Neißestadt geben. Die Auflage liegt bei 300 Exemplaren. Was genau erzählt wird, bleibt vorerst ein Geheimnis. "Wir wollen die Spannung hoch halten", sagt Matthias Kelch, dem es allerdings schwerfällt, nicht doch über den Inhalt zu plaudern. "Die Rothenburger dürfen sich auf jeden Fall auf interessante Aspekte ihrer Stadtgeschichte freuen. Dazu werden noch bekannte Persönlichkeiten vorgestellt." Bilder des Mal- und Grafikzirkels sorgen für eine bunte Mischung aus Wissensvermittlung, Unterhaltung und Schauwert. Ob und unter welchen Umständen es eine offizielle Buchvorstellung geben wird, ist derzeit noch offen.

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Idee zum Kleinstadtspiegel schon 2014

2018 hatte es die erste Veröffentlichung unter dem Titel "Rothenburger Kleinstadtspiegel" gegeben. Inhalt war damals das Jubiläumsjahr zum 750. Stadtgeburtstag von Rothenburg. Die Idee für ein regelmäßig einmal im Jahr erscheinendes Journal ging allerdings schon auf den Frühsommer 2014 zurück. Da saßen Rainer Wiesner, Norbert Hieke, Hans-Joachim Jäckel, Michael Steinhoff und Eveline Neumann erstmals zusammen. Was sie einte? Alle sind an der Rothenburger Heimatgeschichte interessiert.

War der Inhalt der Auftaktausgabe mit Episoden rund um das Rothenburger Jubiläumsjahr vorgegeben, beschäftigte sich das Heft 2019 hauptsächlich mit den Themen Landwirtschaft und Kleinbahn. Aber auch der in den vergangenen beiden Jahren umgestaltete Schlossplatz fand Erwähnung. Der Großteil der Auflage der bisherigen Kleinstadtspiegel ist vergriffen. Restbestände gibt es in der Stadtbibliothek. Dort, wie in weiteren Geschäften, wird auch die neueste Ausgabe des Rothenburger Kleinstadtspiegels zu bekommen sein.

Veröffentlichungen zur Historie kleinerer Orte gibt es in jüngster Zeit immer häufiger. Erst vor ein paar Wochen hat der Bremenhainer Geschichts- und Ahnenforscher Hans-Joachim Wergien eine Chronik aus Anlass des 630-jährigen Bestehens des Rothenburger Ortsteils herausgebracht. Darin wird gut recherchiert und umfangreich bebildert das Wachsen der Siedlung von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit dargestellt. Interessenten können sich unter der E-Mail [email protected] mit dem Autor in Verbindung setzen.

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