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Friedensgebet in Pirnaer Klosterkirche

Pfarrer Vinzenz Brendler spricht darüber, wie viel Ratlosigkeit Putins Überfall auf die Ukraine ausgelöst hat. Auch Augenzeugen kommen zu Wort.

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Friedensgebet am Montag in der katholischen Klosterkirche in Pirna. "Noch gibt es mehr Fragen als Antworten, es fehlen Worte, Einschätzungen und Abstand."
Friedensgebet am Montag in der katholischen Klosterkirche in Pirna. "Noch gibt es mehr Fragen als Antworten, es fehlen Worte, Einschätzungen und Abstand." © SZ/D.Szabo

Rund 50 Menschen, darunter Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos), sind am Montagabend in der katholischen Klosterkirche zu einem Friedensgebet für die Ukraine zusammengekommen.

Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Vinzenz Brendler, der sagte: „Keiner von uns konnte sich vorstellen, dass es in Europa Krieg geben wird; alle dachten, dass dies kein vernünftiger Mensch zulassen würde.“ Noch gebe es mehr Fragen als Antworten, es würden Worte, Einschätzungen und Abstand fehlen, so Brendler.

Mitgestaltet wurde der Abend von Laien, es wurde unter anderem der Augenzeugenbericht einer russisch-ukrainischen Familie aus Dresden vorgelesen, die vergangene Woche in Lwiw (Lemberg) zu Besuch war und den Kriegsausbruch erlebt hatte. Nächsten Montag findet das Friedensgebet in der Marienkirche statt. (SZ)