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Dohnas Hunde werden teurer

Für die Vierbeiner ist ab 2022 mehr Steuer zu zahlen. So viel bringt das der Stadt nicht, deshalb wurde die Erhöhung zum 1. Juli diesen Jahres auch abgelehnt.

Und ist der Hund noch so niedlich, muss doch Steuer für ihn bezahlt werden.
Und ist der Hund noch so niedlich, muss doch Steuer für ihn bezahlt werden. © dpa-tmn

Die Hunde sind ihren Frauchen und Herrchen lieb und - nun bald noch teurer. Wer in Dohna einen Hund hat zahlt künftig 80 statt bisher 70 Euro. Für den zweiten Hund steigt die Steuer um 20 Euro auf 120 Euro im Jahr.

Am größten ist die Erhöhung, wo sie der Stadt aktuell gar nichts bringt. Für gefährliche Hunde steigt die Steuer nämlich von 400 auf 500 Euro. Doch es gibt derzeit keine Hunde, die in diese Kategorie fallen. Die Halter der drei als gefährlich eingeordneten Hunde haben mit ihren Tieren eine entsprechende Prüfung abgelegt, die von der höheren Steuer entbindet.

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Gegenwärtig gibt es in Dohna 313 Halter eines Hundes sowie 29, die einen zweiten Hund haben. Für 13 Hunde gibt es eine Steuerermäßigung bzw. -befreiung.

3.700 Euro jährlich für die Stadt

Am Ende bringt die Steuererhöhung bei etwa gleichbleibender Zahl von Hunden jährlich 3.700 Euro mehr in die Stadtkasse. Die Bescheide für dieses Jahr sind bereits rausgeschickt und wirksam. Sie müssten also geändert werden, wenn die Erhöhung, wie zunächst diskutiert, ab 1. Juli gilt. Der Aufwand würde die ohnehin geringen Einnahmen reduzieren. Für ein halbes Jahr wären es gerade mal 1.850 Euro.

So hat der Stadtrat schließlich mit nur einer Enthaltung die höheren Steuern zum 1. Januar 2022 beschlossen.

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