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Pirna: Engpass am neuen Kreisel

Am Kreisverkehr Rottwerndorfer Straße beginnt jetzt der vierte und letzte Bauabschnitt. Dafür muss ein Teil der Seminarstraße gesperrt werden.

Neuer Kreisverkehr an der Rottwerndorfer Straße: Bis Anfang April werden Restarbeiten erledigt.
Neuer Kreisverkehr an der Rottwerndorfer Straße: Bis Anfang April werden Restarbeiten erledigt. © Daniel Förster

Kraftfahrer müssen am neuen Kreisverkehr am Knotenpunkt Rottwerndorfer Straße/Zehistaer Straße in Pirna in Höhe der Adler-Apotheke erneut Einschränkungen in Kauf nehmen. Die Stadt gab den Kreisel zwar schon Ende November 2020 für den Verkehr frei, noch aber sind nicht alle Arbeiten erledigt.

Das Vorhaben ist insgesamt in vier Bauabschnitte unterteilt, am 22. März beginnt der vierte und letzte Abschnitt. Dafür muss nach Auskunft des Rathauses die Seminarstraße von der Rottwerndorfer Straße bis zur Sporthalle des Schiller-Gymnasiums gesperrt werden. Die Arbeiten auf der Seminarstraße sollen etwa zwei Monate dauern.

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Restarbeiten noch bis Anfang April

Darüber hinaus bleiben die bisherigen Verkehrseinschränkungen rund um den Kreisel - die den Verkehrsfluss aber in weiten Teilen nicht tangieren - noch bis Anfang April bestehen, um die Restarbeiten im dritten Bauabschnitt zu erledigen.

Bis dahin werden die Zufahrten hergestellt, die Gehwege gebaut, Schilder aufgestellt und die angrenzenden Grünflächen begrünt.

Kreuzung sicherer, Verkehrsfluss besser

Der Umbau der Kreuzung hatte im Juni 2020 begonnen, im November konnte der Verkehr über das neue Rondell rollen.

Pirna ließ die Kreuzung hauptsächlich aus zwei Gründen umbauen. Zum einen entschärfte die Stadt einen bis dato unübersichtlichen und gefährlichen Knotenpunkt. Die Kreuzung hatte bislang eine etwas eigenwillige Form, die Straßen stießen in einer Art Dreieck aufeinander. Kraftfahrer verloren schnell mal den Überblick, wer Vorfahrt hatte. Immer wieder kam es zu Unfällen.

Zudem befanden sich Kreuzung und angrenzende Straße laut einem Gutachten in schlechtem Zustand. Der Belag war deformiert, rissig und an mehreren Stellen ausgebrochen. Der Bereich galt daher als dringend sanierungsbedürftig.

Zum anderen dient der Kreisel auf einer wichtigen Achse dazu, den Verkehrsfluss zu verbessern. Wenn 2023 die Pirnaer Südumfahrung fertig ist, wird einer Verkehrsprognose zufolge ein Großteil des Verkehrs die Ortsumgehung an der Abfahrt Zehistaer Straße verlassen und weiter in Richtung Stadtzentrum rollen. Über die kombinierten Kreisel Zehistaer Straße/Einsteinstraße sowie Zehistaer Straße/Rottwerndorfer Straße soll der Verkehr künftig weitgehend störungs- und staufrei fließen.

Das Bauvorhaben kostete nach Angaben der Stadt rund 1,5 Millionen Euro und wurde vom Freistaat Sachsen zu 80 Prozent mit Mitteln aus dem Programm "Kommunaler Straßenbau" gefördert.

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