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KTSN startet nach Rettung neu

Die Insolvenz des Pirnaer Kunststoff-Unternehmens ist Geschichte. Der neue schwäbische Eigentümer hat den Betrieb übernommen.

Das Schild verschwindet: Eine schwäbische Gruppe hat die Pirnaer KTSN übernommen.
Das Schild verschwindet: Eine schwäbische Gruppe hat die Pirnaer KTSN übernommen. © Daniel Schäfer

Zehn Monate von der Insolvenz bis zur Übergabe an einen neuen Investor: Das ist die Geschichte des Pirnaer Kunststoffproduzenten KTSN. Am 1. April hat die schwäbische Eissmann Group den Geschäftsbetrieb vom bisherigen indischen Besitzer übernommen.

Damit ist der traditionsreiche Pirnaer Standort gesichert. Er ist der größte der europäischen Standorte der Gruppe. Von allen rund 400 Arbeitsplätzen, die fast alle bestehen bleiben sollen, befinden sich 300 in Pirna. Ebenfalls von Eissmann übernommen wurde die polnische KTSN-Tochter mit allen Mitarbeitern. Für den verbleibenden Standort in Mexiko befinde man sich aktuell in fortgeschrittenen Verhandlungen mit mehreren Interessenten, heißt es auf Anfrage.

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Zwei Firmen warten noch auf Rettung

Der Dresdner Insolvenzverwalter Rainer Bähr hat mit der Übergabe an einen Investor seine Aufgabe erfüllt. Ende Februar hatte er über den Kaufvertrag mit der Eissmann Group informiert.

Die KTSN ist damit der erste von drei Automobilzulieferern im Landkreis, der nach der Insolvenz im vorigen Jahr gerettet ist. Für den Druckguss Dohna, der bereits zum zweiten Mal in dieser Situation ist, war der Insolvenzverwalter im Februar vorsichtig optimistisch. Für die Firma Veritas in Neustadt war schon für den Jahreswechsel eine Lösung angekündigt worden, die aber bisher noch nicht steht.

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