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Aldi baut eine neue Halle in Wilsdruff

Der Discounter erweitert seine Lagerflächen. Dafür gibt das Unternehmen mehre Gründe an. Für Wilsdruff sind die erfreulich.

Die Unternehmensgruppe Aldi Nord baut im Wilsdruffer Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe ein neues Kühllager.
Die Unternehmensgruppe Aldi Nord baut im Wilsdruffer Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe ein neues Kühllager. © Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG

Deutschlands große Discounterkette Aldi-Nord erweitert sein Logistikzentrum in Wilsdruff um ein separates Kühllager. Mit den Arbeiten dazu wurde im Oktober 2018 begonnen. Sie sollen im November 2019 planmäßig abgeschlossen sein.

Die neue Halle wird zwölf Meter hoch sein und eine Gesamtfläche von rund 4 900 Quadratmetern haben. Damit ist sie fast fünf Mal größer als die bisherige Kühlfläche, die eine Größe von 1000 Quadratmeter hat, erklärt Dr. Axel vom Schemm, Sprecher der Aldi-Pressestelle. Nach dem Abriss des alten Kühllagers wird Aldi die Fläche künftig als Trockenlager nutzen. Damit vergrößert die Kette ihr Trockenlager um rund 5 900 Quadratmeter. Wie in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses in Wilsdruff bekannt wurde, werde hier Leergut gepackt und sortiert.

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„In Summe erweitern wir das Logistikzentrum mit seinen bislang etwa 24 700 Quadratmetern demnach um knapp 11 000 Quadratmeter“, so Sprecher Axel vom Schemm. Die Erweiterung des Wilsdruffer Logistikzentrums mit der Vergrößerung des Kühllagers hat mehrere Gründe. Diese sei „eine sichtbare Konsequenz aus dem Wachstumskurs der Unternehmensgruppe Aldi Nord“, so der Sprecher. Außerdem werden sie notwendig, weil das Unternehmen sein Sortiment umstellt. Aldi versteht sich nicht mehr als klassischer Discounter, der nur Produkte zu Niedrigpreisen anbietet, sondern will als Frischehändler wahrgenommen werden.

In den Filialen soll es ein größeres Sortiment an frischen Produkten geben. Um das vorhalten zu können, müssen die Lagerkapazitäten erweitert werden. Ein dritter Grund für die Investition in den Standort Wilsdruff ist die Neuordnung der Logistik im südlichen Teil Ostdeutschlands, die die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betrifft. Aldi Nord hatte Ende 2017 die Regionalgesellschaften in Hoyerswerda 22 Jahren nach der Eröffnung und die bei Könnern bei Aschersleben nach 21 Jahren aufgegeben. An beiden Standorten waren nach SZ-Informationen je knapp 90 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Jahresende 2019 folgt vom Schemm zufolge nun die Schließung der Regionalgesellschaft in Greiz.

Die Neuordnung der Vertriebswege sollen die Kunden nicht zu spüren bekommen. Die Versorgungsqualität für die Kunden soll auf dem gleich hohen Niveau bleiben, verspricht der Sprecher.

Die rund 60 Filialen, die bisher von Greiz beliefert werden, werden von benachbarten Regionalgesellschaften weiter versorgt, unter anderem von der in Wilsdruff. „Dafür müssen wir entsprechende Kapazitäten vorhalten“, so der Sprecher.

Zur Höhe der Investition wollte sich Aldi Nord nicht äußern. In den vergangenen Jahren seien am Standort Wilsdruff verschiedene Investitionen vorgenommen worden, so vom Schemm. Es gab kleinere Modernisierungsarbeiten.

Das Aldi Nord-Logistikzentrum in Wilsdruff beliefert nach der Neustrukturierung ab dem 1. Januar 2020 insgesamt 102 Aldi-Märkte in den Regionen Dresden, Chemnitz, Bautzen sowie Görlitz.

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