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Ein bunter Blumengruß zum Osterfest

Die WGB Immobilienservice GmbH und die Gärtnerei Nieswand bereiteten hundert Bernsdorfern eine Freude.

Renate Sander (v. l.) war sehr überrascht, als plötzlich WGB-Geschäftsführer Hartmut Stäps und Gärtnerei-Inhaber Egbert Nieswand mit einem österlichen Blumengruß vor der Haustür standen.
Renate Sander (v. l.) war sehr überrascht, als plötzlich WGB-Geschäftsführer Hartmut Stäps und Gärtnerei-Inhaber Egbert Nieswand mit einem österlichen Blumengruß vor der Haustür standen. © Foto: Ralf Grunert

Bernsdorf. Überraschungsbesuch bekamen am Donnerstag hundert Wohneigentümer in Bernsdorf. „Das hätte ich heute nicht erwartet“, meinte Renate Sander, als sie plötzlich eine kleine Stiege mit Stiefmütterchen, Narzissen, Bellis und etwas Dekorationsmaterial überreicht bekam. „Das ist unser Gruß zum Osterfest und gleichzeitig ein Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit in all den Jahren“, erklärte Hartmut Stäps, der Geschäftsführer der Bernsdorfer WGB Immobilienservice GmbH. Das Unternehmen vermietet und verwaltet seit immerhin schon 25 Jahren etwa 660 Wohn- und Gewerbeeinheiten nicht nur, aber insbesondere in Bernsdorf. Hartmut Stäps selbst ist seit 28 Jahren der Ansprechpartner für ehemaligen Genossenschaftsmitglieder wie Renate Sander, die nach der Wende ihre Wohnungen in der Pestalozzistraße, Dresdener Straße bzw. Albert-Schweitzer-Straße erworben haben.

Dass die Verteil-Aktion der bunten Blumen-Arrangements, bei der sich die WGB mit der Bernsdorfer Gärtnerei Nieswand zusammengetan hat, am Donnerstag ausgerechnet in der Dresdener Straße 44 a begann, hatte einen besonderen Grund, wie Hartmut Stäps wissen ließ. „In diesem Hausaufgang wohnen die letzten zwei noch lebenden Bernsdorfer, die 1958 bei der Genossenschaftsgründung mit dabei waren, die auch den ersten Wohnblock mitgebaut und 1994 ihre Wohnung gekauft haben und immer noch in der ursprünglichen Wohnung zu Hause sind.“

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Waldemar Kärgel ist mit 85 Jahren der älteste Wohnungseigentümer. Von Hartmut Stäps spitzbübisch befragt, ob er sich an seine Genossenschafts-Mitgliedsnummer erinnern könne, kam wie aus der Pistole geschossen die korrekte Antwort: Vier! Renate Sander, deren 84. Geburtstag bevorsteht, hatte die Nummer acht. Sie freute sich nicht nur über den Anblick der bunten Blumen, sondern auch darüber, dass diese aus der Gärtnerei Nieswand stammen. Als Mitarbeiterin eines Steuerbüros hat sie sich in ihrem Berufsleben unter anderem um die Gärtnerei-Buchhaltung gekümmert. Das Osterfest ist für Hartmut Stäps ein idealer Anlass für den Blumengruß, gerade auch in der aktuellen Situation, in der vor allem die älteren Menschen als Hochrisikogruppe Aktivitäten in der Öffentlichkeit möglichst vermeiden sollten. „Sie sollen sich an den Blumen erfreuen, egal ob sie nun in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten blühen.“ Waldemar Kärgel will sie im Garten einpflanzen, kündigte er an. Renate Sander wird sich in ihrer Wohnung an den bunten Blüten erfreuen.

Um die Mittagszeit war die Verteil-Aktion beendet. „Wer nicht angetroffen wurde, dem haben wir die Blumengrüße vor die Wohnungstür gestellt“, so Hartmut Stäps.

Petra Nieswand und ihr Mann Egbert hatten in ihrem Transporter die Blumen-Stiegen bis unters Dach gestapelt – immerhin hundert an der Zahl, eine für jeden Eigentümer.
Petra Nieswand und ihr Mann Egbert hatten in ihrem Transporter die Blumen-Stiegen bis unters Dach gestapelt – immerhin hundert an der Zahl, eine für jeden Eigentümer. © Foto: Ralf Grunert

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