merken

Feuilleton

Erst Bühnenleiche, dann Festivalchefin

Das Dresdner Drum & Bass-Festival setzt jetzt auf klarere Strukturen, auf mehr Programm und auf gehörloses Publikum.

Macht mal richtig Lärm! Pitti Hecht, der bereits Trommelkurse in über 30 Ländern gab, wird in Dresden jetzt vor allem die Kinder auf Touren bringen.
Macht mal richtig Lärm! Pitti Hecht, der bereits Trommelkurse in über 30 Ländern gab, wird in Dresden jetzt vor allem die Kinder auf Touren bringen. ©  PR

Die neue Chefin staunte zunächst selbst, was für ein absolut massentaugliches Spektakel dieses Festival ist, um es dann zu retten und gleich noch zu leiten. Vor einem Jahr erklärte Matthias Barthel, der das Dresdner Drum & Bass-Festival erfunden und zwölf Jahre lang maßgeblich organisiert hatte, sich ausklinken zu wollen. Sein Finale wurde Karoline Müllers Premiere. „Ich wusste gar nichts von diesem Festival, wurde zufällig mitgenommen und war absolut begeistert.“ Trafen dort eben nicht ausschließlich Schlagzeuger und Drummer aufeinander, um sich wechselseitig die Taschen vollzuhauen, sondern lauter offene Menschen, Gleichgesinnte mit großer Lust auf Musik. Ein zutiefst entspanntes Publikum, das sich austauschte, feierte und exquisite Konzerte genoss.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden