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Großenhain gewinnt Land dazu

100 Quadratmeter kommen für die Stadt durch die Änderung der Gemeindegrenze zwischen Raden und Treugeböhla dazu. Und das ganz ohne Zusatzkosten.

Der Runzengraben bei Raden. Der südliche Runzenweg markiert die Grenze zwischen Raden und Treugeböhla.
Der Runzengraben bei Raden. Der südliche Runzenweg markiert die Grenze zwischen Raden und Treugeböhla. © Eric Weser

Großenhain. Die Flurbereinigung zwischen Raden, Gemeinde Röderaue, und Treugeböhla, Großenhain, beschert der Stadt künftig 100 Quadratmeter mehr Fläche. Das wurde jetzt im Stadtrat bekannt und beschlossen. 

In der ländlichen Neuordnung wird die Gemeindegrenze dem neuen Straßen- bzw. Wegenetz sowie der Flurstücksgeometrie nach der Neuverteilung von Flächen angepasst, heißt es. So sollen örtlich erkennbare Gemeindegrenzen geschaffen werden. 

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Bisher mäandriert der Südliche Runzenweg über die Gemeindegrenze. Ab nächstem Jahr soll der formale Grenzverlauf dem tatsächlichen Verlauf des Weges folgen. Das bedeutet einen Flächenverlust für die Gemeinde Röderaue von 0,01 Hektar bzw. 100 Quadratmeter. 

Auf einen Ausgleich der Mindereinnahme an Grundsteuern wird aufgrund der Geringfügigkeit verzichtet, lässt die Beschlussvorlage wissen. Das Flurneuordnungsverfahren beim Kreisvermessungsamt soll voraussichtlich Ende 2022 abgeschlossen sein. 

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