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Bautzen

Günstiger von Bautzen und Wilthen in die Dresdner City

Das Katzensprung-Ticket der Länderbahn soll ab April 2020 auch im Stadtverkehr der Landeshauptstadt gelten. Das ist aber nur eine Übergangslösung.

Symbolbild
Symbolbild © Uwe Soeder

Bautzen. Für den Fahrschein-Wirrwarr zwischen den Verkehrsverbünden Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) zeichnet sich jetzt eine Übergangslösung ab. Der Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) informierte am Montagabend den Kreistag über Gespräche mit der Länderbahn, welche die Bahnstrecken Dresden–Görlitz und Dresden–Zittau betreibt.

Die Länderbahn bietet für Fahrten zwischen der Landeshauptstadt und Bautzen bzw. Wilthen ein sogenanntes Katzensprung-Ticket an. Es kostet 16 Euro, zwischen Dresden und Bischofswerda 11 Euro. Inhaber dieses Tickets können damit beliebig oft zwischen 9 Uhr und 3 Uhr des Folgetages alle Züge zwischen den Endpunkten Dresden-Hauptbahnhof, Bautzen und Wilthen nutzen. „Unser Ziel ist die Ausweitung des Katzensprung-Tickets“, erklärte Harig, zugleich Vorsitzender der beiden Verkehrs-Zweckverbünde. Das Ticket soll ab 1. April 2020 auch in Straßenbahnen und Bussen vor und nach der Bahnfahrt gelten. Dazu seien aber noch weitere Abstimmungen nötig. Harig bezeichnete dies als denkbare Übergangslösung. „Das große Ziel stellt ein einheitlicher Sachsen-Tarif dar, für den ein finanzieller Zuschuss des Freistaates erwartet wird“, erklärte der Landrat. Wann dieser Tarif kommt, steht noch nicht fest. Deshalb möchten VVO und Zvon nicht länger warten und mit einem erweiterten Katzensprung-Ticket die Tarifgrenze zwischen beiden Verbünden lockern.

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Es seien auch andere Varianten diskutiert worden, sagte Harig. Unter anderem war eine Verschiebung der Tarifgrenze zwischen VVO und Zvon auf die Landkreisgrenze zwischen Bautzen und Görlitz im Gespräch. Dies wäre aber für den Landkreis Bautzen mit zu hohen finanziellen Aufwendungen verbunden gewesen.

Für Pendler mit Zeitkarten gibt es bereits einen Übergangstarif zwischen beiden Verbünden. Ein erweitertes Katzensprung-Ticket käme einer Tageskarte gleich. Bisher brauchen Gelegenheitsreisende, die von den Dresdener Bahnhöfen aus andere Ziele in der Landeshauptstadt ansteuern möchten, zwei Fahrscheine: einen für den Zug, einen für den Stadtverkehr.(SZ/tbe)

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