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Niesky

Harte Geduldsprobe für Biehainer

Dem Landkreis fehlen die Gelder für die Straße nach Horka. Die Sanierung der Strecke kann noch Jahre dauern.

Biehains Ortsvorsteher Jörg Koltermann ist sauer, weil die Straße nach Horka auch in diesem Jahr noch nicht saniert werden kann. Foto: André Schulze ©  André Schulze

Jörg Koltermann mag eigentlich gar nicht mehr darüber reden. Aber er muss es, weil sich die Situation auf der Straße zwischen Biehain und Horka in den vergangenen Jahren nicht entscheidend verbessert hat. „Diese Kreisstraße ist ein Plattenweg und schon immer viel zu schmal. In seinem momentanen Zustand ähnelt er einem Weg für Landwirtschaftsmaschinen“, schimpft der Ortsvorsteher. Sein Zorn richtet sich vor allem gegen die zuständige Behörde. Denn die Piste ist eine Kreisstraße – den Namen verdient hat sie sich aber nicht. „Seit über zehn Jahren plant der Kreis in drei Bauabschnitten die Sanierung – und verschiebt das Ganze immer wieder“, kritisiert Koltermann. 2012 habe man wenigstens den Abschnitt zwischen Horka und Bahnübergang erneuert. Seitdem aber sei nichts mehr passiert. „Der problematische Teil der Straße, vom Bahnübergang bis zum Ortseingang Biehain, sollte eigentlich in diesem Jahr erneuert werden. 2018 hatten wir Vertretern des Landkreises bei einer Ortschaftsratssitzung die Dringlichkeit deutlich gemacht. Doch nun wird das Projekt wieder nicht berücksichtigt.“ Und nicht nur das: Auch das von der Straßenmeisterei Niesky begonnene Flicken der gröbsten Schlaglöcher wurde von den Einwohnern mit Unmut verfolgt. Ortsvorsteher Koltermann sarkastisch: „Der Asphalt hat offenbar nur für die halbe Strecke gereicht.“

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