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Der Kunstrasen kann kommen

Die Stadt Niesky hat die Ausschreibung auf den Weg gebracht. Nun warten sie und die beiden Vereine darauf, wie teuer das Erneuern wird.

Der Kunstrasen auf dem Jahnsportplatz in Niesky hat nach zwölf Jahren ausgedient. In den nächsten drei Monaten soll ein neuer Belag verlegt werden.
Der Kunstrasen auf dem Jahnsportplatz in Niesky hat nach zwölf Jahren ausgedient. In den nächsten drei Monaten soll ein neuer Belag verlegt werden. © André Schulze

Die Ausschreibung ist vergangenen Freitag veröffentlicht worden. Nun heißt es abzuwarten, welche Angebote für einen neuen Kunstrasenplatz im Nieskyer Rathaus eintreffen. Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann wertet diese Ausschreibung als einen wichtigen Schritt in der Umsetzung des Vorhabens. Immerhin sind die Stadt und die beiden Vereine Eintracht und Hockeyclub seit zwei Jahren an dem Projekt dran. Bisher hat ihnen der richtige Fördertopf dafür gefehlt. In diesem Jahr wurde er gefunden.

Auf 430.000 Euro ist der neue Kunstrasenbelag und das Verlegen kalkuliert. 194.000 Euro reicht die Sächsische Aufbaubank als Fördermittel aus. Die Stadt stellt 125.000 Euro zur Verfügung. Den Restbetrag, der letztendlich abhängig vom Ergebnis der Ausschreibung ist, werden die beiden Sportvereine zu stemmen haben. Das wird in Geld, aber auch in Arbeitsleistung verrechnet, sagt Paul Neumann, Sportvorstand bei Eintracht.  

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Einigkeit beider Vereine

Mit der Ausschreibung steht fest, wie der Kunstrasen beschaffen sein soll. Die Hockeyspieler haben andere Anforderungen als die Fußballer an den Untergrund - und doch muss er beiden Sportarten gerecht werden, denn sowohl die Eintracht als auch der HC Niesky 1920 trainieren und spielen darauf. Letztendlich verständigten sich beide Vereine darauf, die Ausschreibung offen zu lassen. Es ist nur allgemein von Kunstrasen die Rede. Da es auch eine Preisfrage ist, wie der Kunstrasen beschaffen ist.   

Am 10. August soll im Rathaus die Vergabe an den günstigsten Anbieter erfolgen, mit der Maßgabe, das Vorhaben bis Ende Oktober abzuschließen. Bis dahin bleibt der Platz für den Spielbetrieb gesperrt. Fußballer und Hockeyspieler müssen auf andere Rasenplätze in der Stadt ausweichen. 

Kunstrasen mit Bestand

Der neue Kunstrasen soll beständiger sein, also länger halten, und auch pflegeleichter. Denn der jetzige Belag schaffte es nur auf zwölf Jahre unter den Füßen der Sportler. Inzwischen ist er so verschlissen, dass er zur Unfallgefahr geworden ist. Somit hatte die Stadt noch Druck von einer anderen Seite: der möglichen Sperrung des Platzes. Dem möchte man mit einem neuen und sicheren Belag zuvorkommen. Schließlich treffen sich die Mannschaften nicht nur zu Punktspielen auf dem grünen Areal, sondern auch zum Training. Vor allem der Nachwuchs aus beiden Vereinen ist es, der hier die Woche über sportlich unterwegs ist. Die Vereine sprechen von insgesamt rund 300 Kindern und Jugendlichen, denen damit eine sportliche Freizeitgestaltung ermöglicht wird.   

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