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Lausitzer Füchse planen reduzierten Etat

Bis 24. Mai müssen Unterlagen zur Lizenzierung für die 2. Eishockeyliga stehen. Der Geschäftsführer ist überzeugt, dass er das trotz Corona-Einbußen schafft.

Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach hat derzeit viel Arbeit.
Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach hat derzeit viel Arbeit. © Thomas Heide

In Vorbereitung der neuen Saison musste bei den Lausitzer Füchsen der Rotstift agieren. Grund sind die finanziellen Einbußen und Folgen der Corona-Krise auf den Klub. „Die Krise hat uns, wie überall im Sport, gewaltig erwischt. Wir mussten den Etat reduzieren, nehmen ein für den Sportbereich aufgelegtes Darlehensprogramm der SAB (also der Sächsischen Aufbaubank, d. Red.) in Anspruch, haben Anträge auf Stundung bei Krankenkassen und Finanzamt gestellt, um unsere Liquiditätsprognose für die neue Saison positiv darstellen zu können. Aber wir gehen optimistisch in die neue Spielzeit“, erklärt Dirk Rohrbach, Geschäftsführer des EHC „Lausitzer Füchse“.

Wie er weiter sagt, sei man sich beim EHC gleichfalls bewusst, dass weitere Abstriche gemacht werden müssen. Beispielsweise, weil noch unklar sei, mit welchen Zuschauerzahlen und Auflagen die neue Saison genehmigt wird. „Dennoch gehen wir von einer normalen Saison mit Start am 11. September aus.“

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50.000 Euro Fan-Unterstützung

Damit es dazu kommt, müssen die Lausitzer bis 24. Mai ihre kompletten Unterlagen samt Wirtschaftlichkeits- und Liquiditätsberechnung für die Erteilung der Lizenz in der 2. Eishockeyliga der Spielsaison 2020/21 eingereicht haben. 

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„Beim Wirtschaften und Minimieren der Verluste, was auch in der Lizenzbeantragung darzustellen ist, haben uns die Fans sehr geholfen. Durch den Kartenverkauf für das fiktive Spiel, durch Nichtrückgabe von Karten und viele selbstständige Ideen und Aktionen sprechen wir aktuell von 50.000 Euro Unterstützung durch die Fans. Diese Größenordnung sorgt bei mir für Gänsehaut, aber auch Freude und Mut und sie zeigt, wie groß die Füchse-Familie und ihre Verbundenheit sind“, so Rohrbach. Dies gelte ebenfalls für die Sponsoren, von denen viele ihre Verträge bereits verlängerten oder es ankündigten. Zwar hoffe man, so der EHC-Geschäftsführer, auf weitere Sponsoren. „Wir wissen natürlich, dass dies schwer wird. Und wir wissen, dass wir auf Grund der Finanzlage nicht jeden Wunschspieler vertraglich binden können. Aber ich gehe davon aus, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.“

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