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Liberale mit eigener Lesebühne

Am Sonnabend gibt es an der Triebischmündung Lesungen im Stundentakt.

In diesem Jahr auf eigener Bühne: Der Meißner Stadt- und Kreisrat Martin Bahrmann wird beim Literaturfest an diesem Wochenende wieder vorlesen.
In diesem Jahr auf eigener Bühne: Der Meißner Stadt- und Kreisrat Martin Bahrmann wird beim Literaturfest an diesem Wochenende wieder vorlesen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Beim Literaturfest an diesem Wochenende gibt es eine weitere Lesebühne. Sie  wird sich am Sonnabend von 10 bis 20 Uhr auf der Wiese rechts der Triebischmündung befinden. Das teilt Martin Bahrmann mit, der die FDP im Kreistag und im Meißner Stadtrat vertritt und außerdem stellvertretender Kreisvorsitzender der Liberalen ist.

Auf der Bühne werden Bürger, Autoren und Mitglieder der FDP aus belletristischen, Kinder- und Sachbüchern vorlesen.  Den Reigen eröffnet um 10 Uhr der Landesgeschäftsführer der Partei Michael Gerhardt, der aus "Der Lügendetektor" von Edgar Wallace vorliest. Im Stundentakt  beginnen die einzelnen Lesungen, die die Liberalen auf einem gesonderten Flyer ankündigen wollen. 

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So bringt die Meißner Demokratietrainerin Ute Thiel um 12 Uhr das Buch "Schluss mit den Mogelpackungen" von Peter Hahne mit. Um 15 Uhr wird der Journalist Michael Deutschmann aus dem Buch "Unter Linken" von Jan Fleischhauer lesen. Und der Landeschef der sächsischen Liberalen Frank-Müller-Rosentritt  liest ab 18 Uhr aus dem Buch "Mündig" von Ulf Poschardt. 

Martin Bahrmann selbst stellt ab 13 Uhr das Buch "Wahrheit und Lüge in der Politik" von Hannah Arendt vor. Um 19 Uhr ist auf der Lesebühne eine Diskussionsrunde zu Demokratie und Meinungsfreiheit vorgesehen.

Martin Bahrmann  will die Lesungen, die er und weitere Parteifreunde der FDP organisiert haben, als Ergänzung zum Programm des diesjährigen Literaturfestes verstanden wissen. Wie berichtet, war er in diesem Jahr von den Veranstaltern des Literaturfestes nicht im Programm berücksichtigt worden, obwohl er bislang bei nahezu allen Literaturfesten als Vorleser mitgewirkt hatte. Daraufhin hatte er angekündigt, "etwas Eigenes" organisieren zu wollen. (SZ/da) 

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