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Nixenbad-Saison mit Auflagen

Das Freibad macht am Montag auf und ist für Kinder da sogar kostenfrei. Wegen Corona wird es aber etliche Beschränkungen geben.

Montag soll es losgehen im Strehlaer Freibad. Die Rutsche wird aber gesperrt bleiben, informiert die Stadtverwaltung. Und nicht nur die.
Montag soll es losgehen im Strehlaer Freibad. Die Rutsche wird aber gesperrt bleiben, informiert die Stadtverwaltung. Und nicht nur die. © Sebastian Schultz

Strehla. Sonniges Wetter und Temperaturen von bis zu 23 Grad: Wenn die Prognose der Meteorologen eintrifft, dann könnte es am Montag ein guter Tag für den Saisonstart im Strehlaer Nixenbad werden. Zumal Kinder an dem Tag kostenlos herein dürfen.

Allerdings wird nicht nur der Auftakt, sondern die ganze Saison dieses Jahr wohl ein wenig anders laufen als gewohnt. Laut dem Strehlaer Rathaus ist das coronabedingte Hygienekonzept inzwischen genehmigt. Dieses wiederum sieht etliche Maßnahmen und Änderungen für den Badebetrieb vor. Wer beispielsweise Anzeichen einer Coronavirus-Infektion zeigt, darf gar nicht erst hinein ins Bad. Wer rein darf, soll auf den Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Gästen achten. Doch das ist längst nicht alles.

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Rutsche gesperrt

So ist die Besucherzahl auf gleichzeitig maximal 300 Badegäste beschränkt. Werden es mehr Menschen, kann der Zugang zeitweise abgeriegelt werden. Wer gern die  Wasserrutsche nutzt, wird leider nicht auf seine Kosten kommen, denn die Rutsche wird gesperrt sein. Auch das Kleinkindbecken bleibt geschlossen. Die Zahl der Gäste, die sich im Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich aufhält, ist ebenfalls eingeschränkt.

Eine andere Maßnahme betrifft besonders Kinder und Jugendlichen unter 14 Jahren: Ihnen wird der Zutritt nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt. "Wir empfehlen Jugendlichen ab vollendeten 14. Lebensjahr die Mitnahme des Ausweises zur Alterslegitimation", so Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG).

Änderungen bei den Tickets

Abseits der Schwimmbecken wird es veränderte Wegführungen geben: "Der Kassenbereich, der Imbiss und der Beckenumlauf haben ausgewiesene Ein- und Ausgänge, welche dementsprechend zu benutzen sind". Sanitäranlagen dürfen maximal zu zweit betreten werden. Liegen oder Badeaccessoires auszuleihen ist auch bis auf weiteres nicht möglich, so die Stadtverwaltung.

Und auch auf den Ticketverkauf wirkt sich das Konzept aus: Die sonst erhältlichen  Zehner- oder Jahreskarten fürs Bad gibt es nicht. "Es werden nur Einzelkarten angeboten", so der Bürgermeister. Deren Preise bleiben aber wie in den Vorjahren: Erwachsene zahlen pro Besuch 2,60 Euro, Kinder einen Euro.

Verändert wurden hingegen die Öffnungszeiten: Statt täglicher Öffnung wird das Bad dienstags bis sonntags 12 bis 19 Uhr zugänglich sein – die Montagsöffnung zum Kindertag am 1. Juni ist eine Ausnahme davon. 

Öffnung wohl bis Ende August

Viele Einschränkungen also im Vergleich zu den Vorjahren. Trotz alledem "freuen wir uns auf die Eröffnung und heißen alle Gäste willkommen", so Jörg Jeromin.

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Eine Saisonprognose mag der Stadtchef nicht abgeben. "Wir hoffen jedoch, dass sich die Pandemielage so entwickelt, dass wir den Badebetrieb bis zum Saisonende anbieten dürfen." Dieses soll mit dem Ende der Sommerferien zusammenfallen. Die Sommerferien wiederum dauern in Sachsen bis Ende August, am 1. September geht die Schulzeit wieder los. Kurzfristige Änderungen behalte man sich aber vor, so die Stadtverwaltung mit Blick auf die Badöffnungszeiten. (SZ/ewe)

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