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Richtfest für ein modernes Stadthaus

Die Wohnungsbaugesellschaft baut in der Humboldtstraße in Weißwasser einen Block um. Schon sind alle 16 Wohnungen vergeben.

Nach dem Richtspruch von Robert Hartmann (rechts) schlug WBG-Geschäftsführerin Petra Sczesny traditionell den letzten Nagel ein.
Nach dem Richtspruch von Robert Hartmann (rechts) schlug WBG-Geschäftsführerin Petra Sczesny traditionell den letzten Nagel ein. © Joachim Rehle

Das Projekt in der Humboldtstraße 2-6 ist das größte diesjährigen Bauvorhaben der Wohnungsbaugesellschaft mbH (WBG) Weißwasser. Das Richtfest wurde dennoch, anders als gewohnt, nur in kleinem Rahmen gefeiert. „Corona wirkt sich eben auch auf Baustellen aus“, begründete WBG-Geschäftsführerin Petra Sczesny. „Das Virus traf uns mitten ins Herz. Umso glücklicher und dankbarer bin ich, dass unsere größte Baustelle im Jahr 2020 planmäßig vorankommt“, so Sczesny weiter.

Wie der umgebaute Block nach seiner Fertigstellung zum Stadthaus aussehen wird, zeigt das Foto. Die Fassadengestaltung mit grauen Punkten und orangefarbenen Gestaltungselementen geht laut Petra Sczesny auf eine Inspiration während einer Fahrt mit einem IC
Wie der umgebaute Block nach seiner Fertigstellung zum Stadthaus aussehen wird, zeigt das Foto. Die Fassadengestaltung mit grauen Punkten und orangefarbenen Gestaltungselementen geht laut Petra Sczesny auf eine Inspiration während einer Fahrt mit einem IC © Joachim Rehle

Neubaublock wird zum Stadthaus

Eigentlich sollte der Block des einstigen Neubautyps Q6 erst im kommenden Jahr umgestaltet werden. „Da wir uns als Wohnungsunternehmen in der Stadt auch Flexibilität auf die Fahnen geschrieben haben, zogen wir das Bauprojekt einfach vor. Schließlich stand unsere Vision eines modernen Stadthauses; waren die 24 Wohnungen schon Ende vorigen Jahres leer gezogen“, erläuterte Petra Sczesny in ihrer Rede beim Richtfest.

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Rund 1,6 Millionen Euro investiert die WBG in das Bauvorhaben, bei dem der Teilrückbau mit der Richtfest-Feier nun offiziell abgeschlossen ist. Die verbliebenen 16 Wohnungen – zwölf im Mittelteil, die einen Fahrstuhl bekommen, sowie je zwei Wohnungen in den Hausnummern 2 und 6 – erhalten großzügige und individuelle Grundrisse sowie Balkone oder Terrassen. Bis Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein, an dem dann insgesamt 13 Firmen der Region mitgewirkt haben. „Alle bisher am Objekt tätigen Firmen mussten wegen Corona unter erschwerten Bedingungen arbeiten, große Herausforderungen mit viel Ideenreichtum auf der Baustelle meistern. Selbst dreiste Diebstähle gab es. Ganz ehrlich: Es gab Tage, da bin ich wegen dieser Baustelle um Jahre gealtert“, skizzierte Petra Sczesny die schwierigen Rahmenbedingungen der letzten Monate, bevor sie nach dem Richtspruch von Zimmermann Robert Hartmann von der Holzbaufirma Kero Rothenburg traditionell den letzten Nagel ins Gebälk schlug.

Weitere Projekte in Planung

Freie Wohnungen gibt es im Stadthaus, das ab 1. Januar 2021 bezogen werden kann, nicht mehr. „Die Wohnungen sind vergeben, fast alle an neue Mieter. Weil das Interesse so riesig war, planen wir 2021 ein ähnliches Projekt in der Görlitzer Straße 12 bis 16“, blickt die WBG-Chefin voraus. Laut ihrer Aussage solle perspektivisch auch der Neubaublock in der Humboldtstraße 8 bis 12 zum modernen Stadthaus, ähnlich dem im Bau befindlichen Nachbargebäude, werden. Apropos modern: Wie andere sanierte WBG-Häuser im Wohngebiet wird auch die Humboldtstraße 2-6 eine sehr individuelle Fassadengestaltung erhalten.

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