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Riesaer Sportler treten in Kroatien an

Die heimische Schwimmhalle ist seit Monaten dicht. Doch die Wasserspringer wissen sich zu helfen.

Riesaer Wasserspringer zeigten in Kroatien, was sie können - obwohl die heimische Schwimmhalle derzeit zu ist und nicht zum Training genutzt werden kann. Dabei waren vom SC Riesa auch Dirk Sell und Hannes Woitaß.
Riesaer Wasserspringer zeigten in Kroatien, was sie können - obwohl die heimische Schwimmhalle derzeit zu ist und nicht zum Training genutzt werden kann. Dabei waren vom SC Riesa auch Dirk Sell und Hannes Woitaß. © SC Riesa

Riesa. Während sich die Fachverbände in Deutschland noch schwer tun mit Wettkampfveranstaltungen im Wasserspringen, hat sich ein kleines deutsches Team auf den Weg nach Kroatien gemacht, um dort bei den 3. Offenen Meisterschaften der Masters an den Start zu gehen. Mit dabei waren Dirk Sell und Hannes Woitaß vom SC Riesa.

Da die heimischen Wasserspringer aufgrund der Umbaumaßnahmen im Hallenschwimmbad derzeit ausschließlich die Turnhalle nutzen und wenn das Wetter passt, ein paar Sprünge im Freibad üben, sind die beiden Röderauer bereits Anfang der Woche nach Rijeka gereist, um bei hochsommerlicher Hitze zweimal am Tag jeweils drei Stunden auf der Wettkampfanlage zu trainieren. Mit Erfolg.

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In einem Starterfeld mit vier bis sieben Sportlern war Dirk Sell zu jedem der sieben Wettbewerbe gemeldet, Hannes für sechs. Während in den Einzelwettkämpfen die Platzierungen zumeist im Mittelfeld lagen, gelangen Dirk Sell (Jg. 1970) und seinem 15-jährigen Sohn jeweils vier sehr gute Sprünge vom Fünf-Meter-Turm sowie vom Drei-Meter-Brett. "Mit dieser tollen Leistung siegten sie in beiden Kategorien", sagt Katharina Schade vom SC Riesa.

Dazu zeigte Hannes, der mit drei Jahren bei den Wasserspringern gestartet ist und mittlerweile über das Turnen zu den erfolgreichen Riesaer Akrobaten wechselte, eine Spitzenleistung vom Fünf-Meter-Turm und gewann die Bronzemedaille. Sein Vater und Wasserspringtrainer für den Nachwuchs startete noch im Mix-Synchron vom Fünf-Meter-Turm. Gemeinsam mit seiner Partnerin aus Ungarn erreichte er den zweiten Platz und komplettiert mit einer Silbermedaille die Edelmetallsammlung.

Internationaler Höhepunkt war der Teamwettbewerb. 13 Paare aus dem gesamten Teilnehmerfeld hatten sich zusammengefunden und zeigten tolle Sprungserien. Knapp hintereinander landete Dirk mit seinem englischen Partner auf Platz 5 vor Hannes mit seinem Sprungkollegen aus Österreich auf Platz 6. (SZ)

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