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„Runde Ecke“ am Postplatz nun hüllenlos

Die Dresdner mögen den Neubau am Postplatz aufgrund seiner Gestaltung. Ab September kann hier eingekauft werden. 

In rund anderthalb Monaten öffnen die ersten Geschäfte im Haus am Postplatz, das im Volksmund auch die „Runde Ecke“ genannt wird. Foto:
In rund anderthalb Monaten öffnen die ersten Geschäfte im Haus am Postplatz, das im Volksmund auch die „Runde Ecke“ genannt wird. Foto: © Sven Ellger

Stück für Stück sind die Gerüste am Haus am Postplatz gefallen, das von den Dresdner gern auch als „Runde Ecke“ bezeichnet wird. „Im Moment sind wir bei den abschließenden Außenarbeiten, es müssen nur noch Mängel beseitigt werden“, sagt Projektleiter Cunar Meyer.

Die graue Klinkerfassade ist fertig. Besonderer Blickfang daran ist die schwarze Uhr mit einem Durchmesser von rund drei Metern, die die Dresdner Firma Uhrentechnik Hiemer von der Stübelallee gebaut hat. Nachts soll die Uhr durch Strahler von hinten beleuchtet werden. Die Firma Hiemer hat schon an so bekannten Dresdner Uhren wie denen auf dem Rathausturm oder diversen Kirchtürmen gearbeitet.

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Derzeit werden die Fußwege rings um die „Runde Ecke“ gebaut, die Investor Fay Projects GmbH aus Mannheim für die Stadt übernimmt, sagt Meyer. Im Innern laufen die Installationen auf Hochtouren, denn im Oktober sollen die ersten Wohnungsmieter einziehen. Für sie wird auch am Innenhof auf dem Dach der zweiten Etage gearbeitet, der mit Bäumen und anderen Pflanzen begrünt wird. Außerdem werden Gehwege und ein Spielplatz angelegt. Der Hof soll als Rückzugsort mitten im Zentrum der Stadt für die Bewohner der 68 Wohnungen dienen.

Schon am 1. und 2. September öffnen zwei Geschäfte im Erdgeschoss des Hauses. Es sind der Drogeriemarkt DM und der Bio-Supermarkt Bio Company. Außerdem einziehen wird ein Rewe-Supermarkt und eine Apotheke. Zudem haben auch zwei Gastronomen Mietverträge unterschrieben. So bekommen Wenzels Prager Bierstuben, die man von der Königstraße kennt, einen Ableger in der Fassadenfront zum Postplatz. Im Restaurant Shiki, was im Japanischen so viel wie Feier oder Zeremonie bedeutet, sind asiatische Gerichte im Angebot. „Die meisten Händler und Gastronomen haben schon mit dem Innenausbau begonnen“, sagt Projektleiter Meyer. Darunter auch das Fitness-Studio, das im zweiten Stock einzieht und am 19. September öffnen will.

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Die Vermietung der 68 Wohnungen habe gerade begonnen, sagt Fay-Prokurist Clemens Rapp. Doch wer gegenüber vom Dresdner Zwinger wohnen will, muss dafür auch tief in die Tasche greifen. Für die acht Penthäuser auf dem Dach sind 17 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche Kaltmiete fällig. Etwas günstiger, nämlich zwischen 13 und 15 Euro, sind die Wohnungen in den unteren Stockwerken zu haben. Doch gerade für die Penthäuser werden jetzt die ersten Verträge unterzeichnet.

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