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Riesa

S 88 zwei Monate voll gesperrt

Zwischen Schloss Seußlitz und Diesbar geht ab Ende März gar nichts mehr. Es gibt große und kleine Umleitungen.

Zwischen Leckwitz und Merschwitz gibt es schon einen Hinweis: Ab dem 31. März ist die kürzeste Verbindung zwischen Nünchritz und Meißen dicht.
Zwischen Leckwitz und Merschwitz gibt es schon einen Hinweis: Ab dem 31. März ist die kürzeste Verbindung zwischen Nünchritz und Meißen dicht. © Sebastian Schultz

Diesbar-Seußlitz. Die kürzeste Verbindung von Nünchritz nach Meißen ist ab Dienstag,  31. März, gesperrt. Der Freistaat will die Fahrbahn der S 88 auf 1,3 Kilometern Länge erneuern lassen - vom Parkplatz am Schloss Seußlitz bis etwa 100 Meter hinter der Einmündung „Am Brummochsenloch“ in Diesbar. Die Arbeiten sollen, so das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), voraussichtlich bis Anfang Juni laufen.

Umleitung über Großenhain

Weil die Staatsstraße dort relativ eng ist, gehen die Bauarbeiten nicht ohne Vollsperrung ab. Den überregionalen Verkehr will das Lasuv über eine großräumige Umleitung schicken: Aus Richtung Meißen kommend in Richtung Diesbar/Riesa ab der Kreuzung B 101/ S 88 in Meißen/Bohnitzsch auf der B 101 über Priestewitz nach Großenhain, von da auf die S 40 über Skassa und Weißig bis zur Einmündung der S 40 auf die S 88 in Richtung Riesa. In der Gegenrichtung genauso.

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Der regionale Verkehr soll nicht ganz so viele Umwege fahren. Für ihn wird eine kürzere Umleitung ausgeschildert: Von der S 88 in Leckwitz über Goltzscha, Medessen, Strießen zur B 101 Priestewitz, in beiden Richtungen.

Außerdem bietet der Freistaat eine Umleitung  ab Neuseußlitz über die K 8554 bis Blattersleben, über Baselitz nach Laubach und dann weiter auf der K 8010 über Löbsal nach Nieschütz an. "Aufgrund der Engstelle zwischen Nieschütz und Löbsal wird hier für die Dauer der Baustelle eine Ampelanlage den Verkehr regeln", teilt das Lasuv mit.

Auf dieser Strecke werden auch die Buslinien fahren. Die Bushaltestellen im Bereich der Bautrasse entfallen. Es müssen die Bushaltestellen in Neuseußlitz und Nieschütz benutzt werden.

Der Blitzer am Schloss Seußlitz wird in den nächsten Monaten seltener auslösen: Gleich nebenan beginnt die Vollsperrung der S 88.
Der Blitzer am Schloss Seußlitz wird in den nächsten Monaten seltener auslösen: Gleich nebenan beginnt die Vollsperrung der S 88. © Sebastian Schultz

Mögliche Verzögerungen durch Corona

Auf der S 88 werden während dessen verschiedene Asphaltschichten erneuert, Straßeneinläufe instand gesetzt oder erneuert. In Teilbereichen soll eine Großpflaster-Muldenrinne gebaut werden, um die Entwässerung zu verbessern. Zudem plant die Gemeinde, die Straßenbeleuchtung zu erneuern. Auch dafür gibt es Erdarbeiten.

Um die Beeinträchtigungen für Anwohner zu beschränken, wird die Maßnahme in zwei zeitlich gestaffelte Bauabschnitte unterteilt. Die Grenze zwischen den Bauabschnitten 1 und 2 liegt in Höhe der „Seußlitzer Weinstuben“.

Die Kosten liegen laut Lasuv bei etwas mehr als einer halben Million Euro, bezahlt werden sie von sächsischem Steuergeld.

Auf Grund der aktuellen Lage kann es zu einer Verzögerung des Baubeginns kommen, warnt das Lasuv schon jetzt - und bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf den Umleitungen.

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