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Schweißer auf Weg zur Schwarzarbeit erwischt

Bundespolizisten stoppten einen Toyota, der auf der A4 kurz hinter der Grenze unterwegs war. Darin fanden sie drei Straftäter.

Symbolbild
Symbolbild © Patrick Pleul / dpa (Symbolbild)

Auf der Autobahn in Richtung Dresden, kurz hinter der Grenze, haben Bundespolizisten am Donnerstagabend drei Schwarzarbeiter und einen Schleuser erwischt. Die Beamten stoppten gegen 20 Uhr einen ukrainischen Toyota, teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit. Am Steuer saß ein 33-jährirger Rumäne, der von drei Ukrainern in Alter von 48, 54 und 59 Jahren begleitet wurde. Auf die Frage, wohin die Reise gehe, antworteten alle nahezu einvernehmlich: wir fahren nach Köln, sehen uns dort nach gebrauchten Autos um und wollen vor allem als Schweißer arbeiten.

Allerdings hatten die drei Ukrainer keine Erlaubnis für eine Erwerbstätigkeit. "Der unbedachte Plan hat nun Konsequenzen für alle vier. Die Schweißer wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise angezeigt und mittlerweile nach Polen zurückgeschoben", so Engler. Zudem mussten sie jeweils 350 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens zahlen.

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Gegen den 33-Jährigen wird dagegen wegen des Verdachts des Einschleusens ermittelt. Wie sich herausstellte, trat der Beschuldigte als Arbeitsvermittler in Erscheinung. Er musste 500 Euro Sicherheitsleistung zahlen.

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