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Darum gibt's Geld für die Pestalozzischule

Der Zusammenhalt der Pestalozzi-Oberschule in Meißen wird ausgezeichnet. Dem Freistaat ist das sogar einen Sonderpreis wert.

Seit Dienstag prangt ein neues Schild am Eingang der Pestalozzi-Oberschule.
Seit Dienstag prangt ein neues Schild am Eingang der Pestalozzi-Oberschule. © Claudia Hübschmann

Meißen. "Für so etwas Erfreuliches sind die Schüler kurz vor den Ferien gerne noch mal zusammengekommen", erklärt Schulleiter André Pohlenz. Allerdings kurz angebunden, denn auf dem Schulhof liegt noch ein Taschentuch.

Die Pestalozzi-Oberschule hat sich für diese besonderen Anlass herausgeputzt: Vom Freistaat hat die Pesta nämlich einen Sonderpreis für Interkulturalität erhalten. Coronabedingt fand die Verleihung allerdings per Videokonferenz statt. Das wurde am Dienstag mit  Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) und dem früheren Schulleiter Lutz Jacob feierlich nachgeholt. Schließlich ist die Oberschule nicht nur in die Endrunde für den Sächsischen Schulpreis gekommen, sondern hat sogar einen Sonderpreis samt 2.500 Euro Preisgeld gewonnen.

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Zur Feier des Tages haben Seda und Melika aus der Theatergruppe ihre Pantomimekünste ausgepackt.
Zur Feier des Tages haben Seda und Melika aus der Theatergruppe ihre Pantomimekünste ausgepackt. © Claudia Hübschmann
Zur Feier sind Oberbürgermeister Olaf Raschke (links) und der früheren Schulleiter Lutz Jacob gekommen.
Zur Feier sind Oberbürgermeister Olaf Raschke (links) und der früheren Schulleiter Lutz Jacob gekommen. © Claudia Hübschmann

Bevor die Medaille am Eingang der Pestalozzischule angebracht wurde, betonte Raschke, wie viel ihm diese Auszeichnung bedeute: "Hier wird im Kleinen vorgelebt, was im Großen vielleicht nicht ganz gelingt." Pohlenz ist vor allem auf die Selbstverständlichkeit stolz, mit der an seiner Schule das interkulturelle Miteinander gelebt wird und bedankt sich dafür noch mal öffentlich bei seinem Vorgänger.

"Die DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) haben tatsächlich ganz neue Ideen an die Schule gebracht", blickt Jacob auf die letzten Jahre zurück. "Uns gleichzeitig aber auch vor neue Herausforderungen gestellt. Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen." 

Die Jury hat das ganz genauso gesehen, vor allem die etablierten England-Fahrten und der langjährige Austausch mit der polnischen Partnerstadt Legnica haben wohl überzeugt und nicht zuletzt ihre interkulturelle Theatergruppe: "Die haben mittlerweile den Rückhalt  der ganzen Schule", freut sich Jacob. "Vielleicht nicht seit dem ersten Auftritt, aber nach ein paar Vorstellungen gab es von der gesamten Schülerschaft Applaus." Ein wichtiger Partner auf diesem Weg war die Diakonie mit ihrer Mitarbeiterin Kerstin Grimmer.

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