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Terrot in Turbulenzen

Der Chemnitzer Strickmaschinenhersteller kämpft nach dem Tod des Geschäftsführers mit Absatzproblemen. Erste Mitarbeiter sind schon gegangen.

Von Ines Mallek-Klein
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Da liefen die Geschäfte noch besser: Auf diesem Foto, das 2016 bei Terrot in Chemnitz entstand, wird an einer Großrundstrickmaschine, die für den Export bestimmt ist, gerade die Fadenführung montiert.
Da liefen die Geschäfte noch besser: Auf diesem Foto, das 2016 bei Terrot in Chemnitz entstand, wird an einer Großrundstrickmaschine, die für den Export bestimmt ist, gerade die Fadenführung montiert. © Wolfgang Schmidt

Chemnitz. Als am 15. Juli 2018 die beiden Fußballnationalmannschaften von Kroatien und Frankreich im Moskauer Olympiastadion Luschniki auf den Platz liefen, schaute Andreas von Bismarck nicht nur auf den Ball, sondern auch auf die Trikots der Spieler. Die waren mit der Transfertechnologie von Terrot gestrickt worden. Ein Chemnitzer Unternehmen liefert jene Strickmaschinen, auf denen die großen Sportausrüster ihre besonders leichten, schweißabsorbierenden Stoffe herstellen lassen. Das ist eine Pressemitteilung wert, und die überschrieb das Unternehmen ganz selbstbewusst mit dem Titel „Terrot ist Weltmeister“.

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