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Unimog bleibt an Bahnbrücke hängen

Die Staatsstraße zwischen Nünchritz und Zschaiten sowie der Zugverkehr waren am Mittwoch mehrere Stunden gesperrt.

Warum der Fahrer dieses Unimog den Ladekran nicht eingezogen hatte, ist ein Rätsel. Unter und über der Eisenbahnbrücke bei Nünchritz geht zurzeit nichts mehr.
Warum der Fahrer dieses Unimog den Ladekran nicht eingezogen hatte, ist ein Rätsel. Unter und über der Eisenbahnbrücke bei Nünchritz geht zurzeit nichts mehr. © Lutz Weidler

Nünchritz. Am Mittwoch hat sich ein Unfall unter der Eisenbahnbrücke am Chemiewerk Nünchritz ereignet. Ein Unimog-Fahrer war gegen Mittag auf der Staatsstraße 40 von Zschaiten nach Nünchritz unterwegs. Diese führt unter der Brücke durch. Aus bisher unbekannten Gründen hatte der Fahrer den Ladekran am Unimog noch ausgefahren. Dabei blieb der Ladekran an der Brücke hängen, fuhr weiter und beschädigte das Bauwerk. Das Fahrzeug kam erst auf der anderen Seite zum Stehen. 

Wie der Nünchritzer Gemeindewehrleiter Wolfgang Sax mitteilt, wurde der Fahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Feuerwehrleute aus Nünchritz und Grödel sicherten die Unfallstelle und kehrten mit Bindemittel auslaufendes Hydrauliköl auf. 

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Auch die Bundespolizei, Vertreter der Deutschen Bahn und Statiker waren vor Ort. Die Staatsstraße wurde mehrere Stunden voll gesperrt. Nicht mal Radfahrer duften die Brücke passieren. Ortskundige Kraftfahrer wurden gebeten, die Unfallstelle über Roda und Glaubitz weiträumig zu umfahren. 

Der Zugverkehr zwischen Weißig und Glaubitz stand ebenfalls zwischenzeitlich still. "Unsere Brückeningenieure haben die Brücke untersucht und wieder freigegeben. Der Zugverkehr rollt wieder an", teilte eine Bahnsprecherin gegen 14.30 Uhr mit. Betroffen von der Sperrung waren nach derzeitiger Erkenntnis sieben Züge, die sich verspäteten.  

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