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Wirtschaft

Warum nichts aus der 35-Stunden-Woche wird

Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen für die sächsische Metallindustrie setzt die Gewerkschaft jetzt auf Häuserkampf.

Am Ende reichten auch acht Gesprächsrunden nicht für eine Einigung und den Einstieg in die Arbeitszeitangleichung.
Am Ende reichten auch acht Gesprächsrunden nicht für eine Einigung und den Einstieg in die Arbeitszeitangleichung. © Ralf Hirschberger/dpa

Die Aufgabe glich der Quadratur des Kreises: Die IG Metall wollte zeitnah eine 35-Stunden-Woche auch im Osten – und so ihr Streikdebakel von 2003 vergessen machen. Die in zwei Tarifverbänden organisierten Metallarbeitgeber von Sachsen, Berlin und Brandenburg hingegen sahen im Thema bestenfalls ein notwendiges Übel. Und Sachsens branchenübergreifender Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner, als Chef der KWD Kupplungswerk Dresden GmbH selbst Metall-Arbeitgeber, warb im Vorfeld dafür, dass der Westen zur 38-Stunden-Woche zurückkehren und sich dem Osten angleichen solle, statt umgekehrt.

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