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Zahnarzt in Nadelstreifen

30 Jahre Creditreform in Dresden: Das Coronavirus nimmt dem Chef zwar die Fete fort, nicht aber den Stolz auf das Erreichte.

Von Michael Rothe
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Signore mit Durchblick: Andreas Aumüller, Chef und Inhaber von Creditreform Dresden, ist seit gut zehn Jahren als Honorarkonsul für Italien unterwegs.
Signore mit Durchblick: Andreas Aumüller, Chef und Inhaber von Creditreform Dresden, ist seit gut zehn Jahren als Honorarkonsul für Italien unterwegs. © Matthias Rietschel

Schwarzer Anzug, Einstecktüchlein, Schlips, weißes Hemd mit goldenen Manschettenknöpfen: So sieht ein Honorarkonsul aus, erst recht einer für Italien. Andreas Aumüller erfüllt nicht nur den Dresscode, seit 2009 ist er auch einer von rund 350 Konsuln ehrenhalber, die im Auftrag anderer Länder in Deutschland tätig sind – der 65-Jährige im Nebenjob für sein Lieblingsland. Er kümmert sich vor allem um Pässe, verlorene Ausweise, Visa, Beglaubigungen und genießt nur im Rahmen seiner konsularischen Aufgaben Amtsimmunität. 15 Anfragen bekommt sein Büro im Dresdner Stadtteil Striesen im Schnitt pro Woche, „ein Routinegeschäft“, sagt Aumüller.

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