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Zieht es Casus-Forscher an die Uferstraße?

Am Dienstag wird das neue Forschungsinstitut Casus eröffnet. Langfristig könnte das Zentrum die Ruine des Kondensatorenwerkes nutzen.

Das ehemalige Kondensatorenwerk in der Uferstraße ist im Visier für das Casus-Projekt.
Das ehemalige Kondensatorenwerk in der Uferstraße ist im Visier für das Casus-Projekt. © Nikolai Schmidt (Archiv)

Am morgigen Dienstag wird in Görlitz das neue Forschungsinstitut Casus feierlich eröffnet. Es hat in der Startphase seinen Sitz im früheren Gebäude der Unteren Denkmalpflege am Untermarkt 20. Doch langfristig reicht das Gebäude bei weitem nicht aus, um die angestrebten 100 Wissenschaftler des deutsch-polnischen Institutes zu beherbergen. Deshalb wurden Machbarkeitsstudien beauftragt, wie zum Beispiel das Gelände des ehemaligen Kondensatorenwerkes an der Uferstraße für Casus gestaltet werden könnte. Es steht seit Jahren leer und verfällt immer mehr. Zuletzt suchte der österreichische Eigentümer über Immobilienanzeigen einen neuen Besitzer, nachdem sich Hotelpläne zerschlagen hatten. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der sich sehr für die Ansiedlung des Casus-Zentrums in Görlitz eingesetzt hatte, sagt dazu: „Casus braucht schnell ein eigenes Gebäude mit viel Raum für die Forscher und ihre Arbeit. Auch mit diesem Gebäude können wir in Görlitz einen starken Akzent setzen: Ein schönes Haus, das unsere Stadt bereichert.“

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Die ersten Modelle der Studie liegen bereits vor und können angesehen werden – und zwar am morgigen Dienstag zwischen 16 und 19 Uhr auf dem Untermarkt vor dem Schlesischen Museum. Zwischen 18 und 18.30 Uhr wird Michael Kretschmer mit dabei sein. „Ich freue mich, dass Görlitz mit diesem deutsch-polnischen Institut auf der internationalen Karte sichtbarer wird und gerade auch junge Wissenschaftler in unsere Stadt kommen werden“, begründet Kretschmer sein Engagement. Aus Innovation könne Industrie werden, so der Ministerpräsident: „Und so wird aus Wissen eine Wertschöpfung mit Arbeit in der Lausitz.“

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