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Bundeswehreinsatz im Südsudan verlängert

Etwa 2.700 Soldaten der Bundeswehr befinden sich derzeit im Auslandseinsatz. Einige sind unter anderem im Südsudan stationiert - dabei bleibt es auch.

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Der Bundestag hat am Mittwoch die Verlängerung von zwei Auslandseinsätzen der Bundeswehr beschlossen.
Der Bundestag hat am Mittwoch die Verlängerung von zwei Auslandseinsätzen der Bundeswehr beschlossen. © dpa

Berlin. Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an der Beobachtungsmission der Nato im Mittelmeer sowie am UN-Einsatz im Südsudan. Der Bundestag verlängerte am Mittwoch die beiden Mandate. Im Rahmen der Nato-Mission "Sea Guardian" wird der Mittelmeerraum mit Schiffen und Flugzeugen überwacht. Dies sei ein essenzieller Beitrag zur Bekämpfung von Terrorismus und Waffenschmuggel - etwa vor der Küsten Libyens, erklärte die SPD-Abgeordnete Daniela de Ridder.

Mit derzeit 85 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten wird derzeit die Obergrenze von 650 Einsatzkräften aber bei weitem nicht ausgeschöpft.

Darüber hinaus verlängerten die Parlamentarier den Bundeswehreinsatz im Südsudan. Die dortige UN-Mission UNMISS soll den Friedensprozess unterstützen und die Zivilisten im Land schützen. Dafür können bis zu 50 deutsche Soldaten in das ostafrikanische Land entsandt werden.

Derzeit ist die Bundeswehr allerdings nur mit elf Einsatzkräften vor Ort. Obwohl der Bürgerkrieg bereits im Jahr 2018 beendet wurde, kommt es im Südsudan immer wieder zu blutigen Zusammenstößen. (dpa)