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So läuft die OB-Wahl in Niesky

Am Sonntag sind die Bürger aufgerufen, ihre Wahl für einen der drei Kandidaten zu treffen. Acht Wahllokale sind offen.

Von Steffen Gerhardt
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Sie kandidieren für den Sitz als Oberbürgermeister im Nieskyer Rathaus: Amtsinhaberin Beate Hoffmann, Jens Hoffmann und Kathrin Uhlemann (v.l.).
Sie kandidieren für den Sitz als Oberbürgermeister im Nieskyer Rathaus: Amtsinhaberin Beate Hoffmann, Jens Hoffmann und Kathrin Uhlemann (v.l.). © SZ-Collage / Fotos: André Schulze (3), AfD (1)

Drei Namen werden am Sonntag auf dem Wahlschein stehen: Beate Hoffmann (parteilos), Jens Hoffmann (AfD) und Kathrin Uhlemann (parteilos). Sie kandidieren für das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt Niesky.

Rund 7.900 Wahlberechtigte in Niesky und in den Ortsteilen sind aufgerufen, ihre Stimme einem der drei Kandidaten zu geben. Acht Wahlbezirke gibt es. In Niesky stehen die Wahlurnen im Bürgerhaus, in der Jahnhalle sowie in der Grund- und in der Oberschule. Die Seer können ihre Stimme in der Grundschule abgeben. In Kosel ist es das Gemeindezentrum und in Ödernitz und Stannewisch jeweils die Ortsfeuerwehr, wo gewählt werden kann.

1.300 Nieskyer wählten bisher per Brief

Wahlleiterin Simone Sturm betont, dass alle Räume einen barrierefreien Zugang haben. Mit Stand Donnerstag haben bereits rund 1.300 Nieskyer von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Auch die amtierende Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann hat ihre Stimme per Brief bereits abgegeben. Wie Simone Sturm sagt, ist die Briefwahl bis Sonntag, 15 Uhr, möglich. Solange können die Unterlagen im Wahlbüro entgegengenommen beziehungsweise abgegeben werden.

Probleme mit den Wahlbenachrichtigungen

Im Vorfeld der Wahl sind bei dem Druck der Wahlbenachrichtigungen bei dem externen Leistungsanbieter technische Probleme aufgetreten. Wie die Stadt informiert, hat das zur Folge, dass einige Wahlberechtigte keine Benachrichtigung und andere Wahlberechtigte ihre doppelt erhalten haben. Betroffen sind die Straßen mit dem Anfangsbuchstaben "P". Wer bisher keine Benachrichtigungskarte bekommen hat, darf trotzdem an der Wahl teilnehmen, erklärt Simone Sturm. Die Vorlage von Personalausweis oder Reisepass sind in dem Fall ausreichend.

Eine 3-G- oder 2-G-Pflicht besteht in den Wahllokalen nicht. Es wird aber darauf geachtet, dass die Hygieneregeln eingehalten werden. Ebenso ist für Desinfektionsmittel gesorgt. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr am Sonntag geöffnet. Sollte keiner der drei Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen, wird am 28. November der zweite Wahlgang sein. Dann reicht aber die einfache Mehrheit zum Sieg aus.

Die SZ hat allen drei Kandidaten die Möglichkeit gegeben, in einem Interview ihre wichtigsten Pläne als OB vorzustellen:

Beate Hoffmann: „Ich will den 10.000 Nieskyer begrüßen"

Kathrin Uhlemann: "Niesky nutzt seine Potenziale zu wenig"

Jens Hoffmann: "Ich möchte das gläserne Rathaus für den Bürger"